Praxis Archive - Seite 6 von 18 - Skipper Bootshandel

Fujinon Techno-Stabi 14×40 entdecken

Fujinon Techno-Stabi 14×40

Die Technik ist nicht neu und mittlerweile hat fast jede Kompaktkamera einen Bildstabilisator eingebaut, um verwackelte Aufnahmen auszuschließen. Auch bei Ferngläsern haben die Wunderwerke längst Einzug gehalten. Doch auf Booten sind sie noch selten anzutreffen. Dabei wünscht sich so mancher Skipper auch hier einen höheren Vergrößerungsfaktor. Gerade bei schlechter Sicht wären dann Tonnen leichter zu erkennen, Landmarken früher zu identifizieren und Schilder auch auf lange Distanz noch zu lesen. Beim Bildstabilisator von Fujinon erkennen mehrere Sensoren Vibrationen oder Bewegungen des Fernglases. Dabei wird nicht nur das Zittern der Hände oder des Körpers erkannt, sondern auch die Bewegungen des Bootes. Die eingebauten Mikroprozessoren empfangen die Signale der Sensoren und steuern Elektromotoren, die den Ausgleich im optischen System bewirken. Das funktioniert im Bereich von fünf Grad in jede Richtung mit höchster Präzision.

Törnplanung – Alles nach Plan …

In Zeiten des Internets und speziellen Foren zu allen Lebensfragen, scheint auch die Urlaubsplanung virtuell gesteuert zu werden und zu einem erholsamen Urlaub zu führen. Doch Vorsicht! In letzter Zeit machen Berichte ganz unterschiedlicher Medien darauf aufmerksam, das viele „Bewertungen“ in den Portalen schlicht und ergreifend von den Anbietern gekauft wurden. Auch Reisetipps in „unabhängigen“ Wassersportforen sollten nicht immer 1:1 übernommen werden. Das gilt auch für Empfehlungen, die Sportsfreunde mündlich abgeben. Weshalb? Die Antwort ist banal: Jeder Mensch und jede Familie haben ihre ganz speziellen Vorlieben und Bedürfnisse. Der eine mag im Urlaub jeden Abend Party satt, der andere möchte vielleicht etwas von der kulturellen Seite seines Urlaubsdomizils inhalieren und reflektieren.

Olympus Tough TG-1

Zum Festhalten der schönsten Momente bei der Ausübung des Hobbys haben Wassersportler ganz besondere Ansprüche an eine Kamera. Weder der intensive Wasserkontakt noch der Fall vom Cockpittisch darf ihr schaden. Olympus widmet sich schon länger robusten und wasserdichten Kompaktkameras. Die Tough TG-1 ist der neueste Vertreter dieser besonders stabilen Hosentaschen-Gattung. Seit dem Sommer 2012 ist die Kamera auf dem Markt. Da die Ansprüche sehr unterschiedlich sind, eines gleich vorweg. Kompaktkameras reichen grundsätzlich nicht an die Qualitäten von digitalen Spiegelreflexkameras heran. Viel zu klein sind die Aufnahmechips und damit die Pixel. Wer klassische Einstellmöglichkeiten und höchste Bildqualität erwartet, liegt hier falsch. Die Olympus ist eine Kamera für Menschen, die sich weder mit Fotografie beschäftigen wollen, noch eine umfangreiche Ausrüstung mitschleppen und ihre Erlebnisse – möglichst ohne große Einstellungen vornehmen zu müssen – für den privaten Gebrauch in ordentlicher Qualität festhalten möchten. Genau diesen Anspruch erfüllt diese Kamera. Fazit

15 PS ohne Führerschein

Die auf eine Initiative der Bundestagsabgeordneten Torsten Staffeld (FDP) und Hans-Werner Kammer (CDU) zurückgehende Neuordnung wurde auch in der Öffentlichkeit ausgiebig diskutiert, wobei sich Befürworter und Gegner nichts schenkten. Erstmals wurde das Thema in der Bundestagssitzung vom 1. Dezember 2011 behandelt. An der teils recht kontrovers geführten Diskussion beteiligten sich sowohl im Umfeld als auch in verschiedenen Anhörungen in den zuständigen Bundestagsausschüssen die Vertreter der Wassersportverbände DMYV und DSV als auch der ADAC und die Wirtschaftsverbände Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) sowie der Deutsche Boots- und Schiffsbauer Verband (DBSV). Wer den im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Originaltext liest, der wird erst einmal verwirrt sein. Dort ist nämlich nicht die gesamte Verordnung abgedruckt, sondern lediglich die geänderten Passagen. Um das nun geltende Recht im Kontext zu verstehen, müssen die entsprechenden Formulierungen in die alte Fassung übertragen werden. Das führte Mitte Oktober zu unterschiedlichen Deutungen. Mittlerweile hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung auf dem Internetportal www.elwis.de für Klarheit gesorgt. Das ändert sich binnen Im Binnenbereich dürfen Personen ab 16 Jahren Sportboote von weniger als 15 Meter Länge führerscheinfrei führen, sofern die Nutzleistung der Antriebsmaschine nicht mehr als 11,03 kW (15 PS) beträgt und keine gewerbsmäßige Nutzung stattfindet. Diese Regelung findet allerdings auf dem Rhein keine Anwendung, weil bei einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW aufgrund internationaler Vorgaben für den Rhein auf nationaler Basis derzeit keine Ausnahme von der Fahrerlaubnispflicht gewährt werden kann. Die Alternative „Segelsurfen“ beim Sportbootführerschein-Binnen ist ersatzlos gestrichen worden. Künftig ist auf den Gewässern nach Anlage 2 der Sportbootführerscheinverordnung-Binnen kein Führerschein mehr erforderlich, wenn Sportboote als Segelsurfbretter geführt werden. Damit besteht auf allen Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes im Sinne des § 1 Nummer 1 Sportbootführerscheinverordnung-Binnen künftig eine Führerscheinfreiheit für das Führen von Segelsurfbrettern, damit auch auf dem Rhein.

Glätten, glänzen und verdichten – Klar Schiff durch Politur

Jeder Eigner, der sein Boot denn wirklich bewegt und nutzt, kennt es: Nach einem Tagestörn im Salzwasser zurück im Hafen, überzieht eine graue Schicht den ursprünglich sauberen und glänzenden Rumpf. Auch im Binnenbereich sorgt ablaufendes Regenwasser irgendwann für unschöne Streifen auf der Bootshaut. Lässt sich dieses optische Manko anfangs leicht mit klarem Wasser und einem Schwamm beseitigen, wird es bei älteren Oberflächen zunehmend strapaziöser. Dabei ist es eigentlich egal, ob es sich um eine GFK- oder Stahlkonstruktion handelt - die „Haut“ eines Bootes altert ebenso wie die Haut des Menschen, soll heißen: Die Poren werden größer. Um diesen Vorgang umzukehren, gibt es beim Menschen mannigfaltige Prozeduren, auf die wir hier aber nicht näher eingehen wollen... Bei matten Bootsrümpfen hilft hingegen nur ein Procedere: Polieren! Doch was geschieht eigentlich beim Polieren? Glänzen kann nur eine möglichst glatte Oberfläche. Um eine solche zu erzielen, müssen mikroskopisch kleine Rauigkeiten ausgeglichen werden. Das erreicht man entweder durch eine plastische Verformung dieser „Spitzen“ und einem feinen Abtrag des Materials bei gleichzeitiger Verfüllung von Unebenheiten. Die erste Variante nennt sich Presspolieren, die zweite Glanzschleifen. Als Resultat erzielt man aber stets eine glatte, glänzende Fläche, und je verdichteter die Mikroporen sind, um so glatter und langanhaltender wird der gewünschte Effekt ausfallen. Je nach Oberflächenart kommen unterschiedliche Poliermittel zum Einsatz, der Markt hält ein sehr breit gefächertes Sortiment bereit und einmal mehr gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aggressive Mittel mögen schnell zum Erfolg führen, sie werden die Oberfläche aber auch entsprechend beanspruchen. Anfragen bei Sportsfreunden oder professionellen Dienstleistern erleichtern die Eingrenzung der möglichen Produkte.

Mobiky 16 Youri

Im Skipper 01/2010 haben wir bereits das Erstlingswerk der Klapprad-Manufaktur aus der Normandie im Praxistest vorgestellt. Die kompakten 12-Zoll-Räder sorgten hier zwar für sensationelle Staumaße, aber aufgrund der geringen Kreiselmomente auch für ein etwas gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten des Klapprad-Zwerges. Inzwischen hat der Hersteller hat sein Angebot ausgebaut. Eine Variante mit größeren 16-Zoll-Rädern kam ebenso dazu, wie die Elektrounterstützung bei beiden Versionen. Grund genug das seit März 2011 angebotene Flaggschiff mit 16-Zoll-Rädern, 8-Gang-Nabenschaltung und Elektromotor einem Praxistest zu unterziehen.

Schnorchelausrüstung – Retter in der Not

In Gewässern schwimmt so einiges herum, was an der Oberfläche kaum oder gar nicht sichtbar ist. Verlorene Festmacher, Plastiktüten, Angelschnüre und anderer Abfall lauert ständig darauf, in Kühlwasser-Ansaugstutzen gesaugt zu werden oder sich in Propellern, Wellen und Ruderanlagen zu verheddern. Auch Mooringleinen wurden schon bei so manchem Anlegemanöver zur Falle. Wer so ein Malheur schon erlebt hat, wird wissen, wie hilfreich eine einfache Schnorchelausrüstung an Bord sein kann. Auch beim Ankern lauern Probleme. Die jeden Skipper quälende Frage ob der Anker auch sicher liegt, kann mit Maske, Schnorchel und Flossen leicht beantwortet werden. Das Ärgernis einer versehentlich über Kreuz geworfenen Ankerkette der benachbarten Yacht in engen Buchten kann so ebenfalls behoben werden. Natürlich lohnt ein Blick unter die Oberfläche auch ohne Probleme. Denn hier wartet eine andere Welt, die es zu entdecken gilt. Schon in heimischen Gewässern gibt es einiges zu erforschen. Vom Flusskrebs über den lauernden Hecht findet ein guter Beobachter alles, wenn er nur genau hinsieht. In den beliebten Urlaubsregionen am Mittelmeer oder gar in tropischen Gefilden, gibt es dann aber noch beeindruckendere Naturerlebnisse mit einer faszinierenden Farbenpracht, für die es sich sicher lohnt, seine Schnorchelausrüstung dabei zu haben. Der Handel bietet unzählige Modelle an und selbst beim Lebensmittel-Discounter findet man in der Saison ganze Schnorchel-Sets zum Schnäppchenpreis. Besser greift man jedoch zu Qualität und Markenware, wie sie beispielsweise von Herstellern wie Aqua Lung, Beuchat, Cressi, Mares oder Scubapro angeboten wird. Denn eines bieten die Billigangebote meist nicht: Eine perfekte Passform und darauf kommt es eben an.

Einwintern

Nur noch wenige Wochen gibts Spaß auf dem Wasser, dann gilt es, die notwendigen Vorbereitungen für die Winterlagerung des schwimmenden Hobbys einzuleiten. Abhängig von der Art und Größe des Bootes fallen mehr oder weniger umfangreiche Arbeiten an. Der folgende Beitrag ist als Orientierungshilfe für den motorisierten Skipper gedacht und soll diesem einen Überblick verschaffen, welche Maßnahmen in eigenem Interesse unbedingt zu beachten sind.

Gute Sicht: Minox BN 7×50

Dass Minox es mit seinen Ferngläsern der neuen Nautik-Linie ernst meint, ist längst klar, denn der Optik-Spezialist aus Wetzlar hat nachgelegt und baut seine Wassersport-Serie konsequent aus. Die Vorstellung des BN 7x50 DCM (Praxistest im Skipper 12/2011) war ein Paukenschlag bei der Einführung in der letzten Saison, denn nie zuvor hatte ein Marinefernglas derart umfangreiche Funktionen zu bieten. Schon auf der Boot in diesem Jahr wurde die Serie weiter ausgebaut. Dazu kam eine abgespeckte Version des Flaggschiffs, die ausschließlich über die zentral eingespiegelte, elektronische Kompassfunktion und die Strichplatte verfügt. Das bisherige Einstiegsmodell BN 7x50 C mit mechanischem Kompass und analoger Strichplatte wurde durch das neue BN 7x50 ohne Navigationsfunktionen nach unten ergänzt. Neu ist auch das komplett überarbeitete und äußerst kompakte Monokular MD 7x42 C mit integriertem Analogkompass, dass als ständiger Begleiter in der Hosentasche oder als preiswerte Ergänzung bei Chartercrews dienen kann. Inzwischen sind die neuen Modelle lieferbar und wir haben das nüchterne Einstiegsmodell genauer unter die Lupe genommen.

Fahren mit Anhänger

Die Anhängerfahrt erfordert besondere Aufmerksamkeit vom Fahrer. Das Fahrverhalten eines Gespanns ist mit dem eines einzelnen Fahrzeuges nicht zu vergleichen, denn der Trailer ändert die Fahrphysik grundlegend. Alles kein Problem. Man muss nur wissen, was anders ist, um auf das Verhalten entsprechend vorbereitet zu sein. Aber das ist längst nicht alles. In Sachen Sicherheit sollte vor der Abfahrt wesentlich mehr beachtet werden, als meist praktiziert wird. In aller Eile mal schnell das Boot an den Haken nehmen und die lange Urlaubsfahrt antreten, kann gefährlich werden. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Die Reifen, die Beladung, die Befestigung des Bootes auf dem Hänger und nicht zuletzt das Zugfahrzeug. Moderne Autos verfügen über Fahrerassistenz-Systeme, wie beispielsweise das Antiblockiersystem (ABS) und elektronische Stabilitätssysteme (ESP). Gerade bei allradgetriebenen Crossover-Modellen, die aus guten Gründen oft als Zugfahrzeuge für Boote im Einsatz sind, gibt es meist auch Anhänger-Stabilitätssysteme. Wer also nicht gerade mit dem Oldtimer auf Urlaubsfahrt gehen will, hat in der Regel gute Unterstützung an Bord, um sicher ans Ziel zu kommen.