NEWS Archive - Seite 68 von 76 - Skipper Bootshandel

Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität: Rekordjahr 2011 entdecken

Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität: Rekordjahr 2011

In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Dienststellen in Deutschland sowie in neun Staaten meldet das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität (KBK) eine Rekordzahl von Sicherstellungen von gestohlenen und unterschlagenen Wasserfahrzeugen und Außenbordmotoren. Insgesamt 171 mal schlugen die Fahnder zu. Dabei wurden 19 Sportboote, fünf Jetski und 147 Außenbordmotoren im Gesamtwert von rund 3,03 Mio. € sichergestellt. Als „Beifang“ gingen den Fahndern außerdem ein Porsche Cayenne, diverse Rasenmäher und ein Motorrad ins Netz. Die Gegenstände stammten aus 13 europäischen Staaten. Gegenüber 2010 stieg die Zahl der gestohlenen Außenborder um 20 % auf 1286 an. Seit Erstellung des Lagebildes im Jahre 2002 ist dies der höchste Stand. Der Trend geht eindeutig zum Diebstahl größerer Motoren, was sich auch auf die Schadenssumme auswirkt. Die genaue Schadenshöhe ist nicht feststellbar. Die Entwicklung ergibt sich zum einen marktbedingt und zum anderen aufgrund der ständig steigenden Nachfrage aus den osteuropäischen Ländern. Die hochwertigen Motoren sind lukrative Objekte für Banden, die gut organisiert europaweit arbeiten und über ein gut ausgebautes Hehlernetz verfügen. Häufig werden die Motoren über das Internet verkauft. Das KBK bietet den Bürgern gezielte Hilfe an. Beim Kauf von Booten, Außenbordern und Trailern ist höchste Vorsicht geboten. Frühzeitige Überprüfungsmaßnahmen erschweren den Tätern das Absetzen des Diebesgutes und schützen die Bürger vor möglichen strafrechtlichen Konsequenzen. Einen Erwerb in gutem Glauben gibt es nach deutschem Recht nicht und der Erwerber muss in jedem Fall mit einer Anzeige wegen Hehlerei rechnen. Die Anzahl von Bootsdiebstählen ist hingegen seit Jahren konstant bis leicht fallend. Gegenüber dem Vorjahr wurde für 2011 ein geringfügiger Anstieg um 2 % von 257 auf 262 Boote registriert.

Delfine in der Adria

Die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe und gesichtete Delfine zu melden. Dabei muss man noch nicht einmal aufs Meer hinausfahren. Die Delfine halten sich oft auch in Ufernähe auf. Im letzten Jahr gab es sogar eine akustische Meldung: „Da es schon dunkel war, haben wir die Delfine zwar nicht gesehen, aber gehört. Das Wasser war an dem Abend absolut still. Mindestens ein Tier ist ganz nah an die Küste gekommen, so dass das Auftauchen und Ausatmen deutlich zu hören war. Es war ziemlich eindrucksvoll.“ Die Sichtungsdaten fließen in Analysen ein, die für die Internationale Walfangkommission (IWC) von den Mitgliedsländern aufgestellt werden. Sie sind Teil der Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um bedrohte Delfinbestände zu schützen und ihre Lebensräume zu erhalten. Die GRD bittet, auch tote und gestrandete Tiere zu melden. Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn können online ausgefüllt und angefordert werden, und zwar unter der Internet-Adresse www.adriadelfine.de

Knotenspiel

Das Knotenspiel des Herstellers Gollnest & Kiesel wurde mit dem Deutschen Lernspielpreis ausgezeichnet. In dem Spiel sollen Kinder ein möglichst langes Seil in einer Spielfarbe legen. Die Seile sind jeweils mit einem Knoten verbunden oder enden auch in einem Knoten. Den Kindern wird erklärt: „In den Häfen siehst du Schiffe, die mit Seilen und komplizierten Knoten festgemacht sind. Die Knoten wurden schon vor langer Zeit von Seeleuten entwickelt und werden bis zum heutigen Tag verwendet. Jeder Knoten hat eine ganz spezielle Funktion und Bedeutung.“ In der ausführlichen Spielanleitung erfahren die Kinder mehr über die Knoten und können sie bald auch selbst anwenden. Das Knotenspiel ist also ein schönes Spiel für kleine Skipper und Seeleute. Infos: www.goki.eu

38. Mainski

Am Wochenende des 7. und 8. Juli führt der Yacht-Club Eltmann in Verbindung mit dem Jugendtreffen des Bayerischen Motoryachtverbandes wieder den bekannten Mainski durch, und dies bereits zum 38. Male. Zu den Höhepunkten zählt wohl wiederum der 2008 erstmals gefahrene Triathlon mit 8,5 km Streckenfahrten auf Doppel- und Monoski, Slalom und Sprünge über die 90 cm Schanze. Aber auch die anderen Klassen sind nach wie vor gefragt. So die Distanzläufe zwischen 8,5 und 144 km. Pokale gibt es für die erfolgreichen Läufer, die jüngsten Teilnehmer, den Club mit der zahlenmäßig stärksten Mannschaft und viele andere Mannschaftswertungen. Über die sportlichen Aktivitäten hinaus hat sich der Mainski als Plattform für den Austausch von Wassersportlern etabliert. Als besondere Attraktion wird am Hafen ein Wasserballfeld errichtet, das von allen Teilnehmern genutzt werden kann. Die Zeltstadt-Atmosphäre auf dem Clubgelände fördert den Spaß und die Kommunikation. Am Samstagabend sorgt dann DJ Sir Karsten für das richtige Clubbing-Feeling. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.yachtclub-eltmann.de

Valk Yachts Treffen: 30 Yachten in Franeker

Am 31. Mai treffen sich die Mitglieder des Valk Yachts Club im Stadthafen von Franeker in unmittelbarer Nähe zur Werft. Es werden rund 30 Yachten aus der Produktion des renommierten Herstellers erwartet, die ab 10 Uhr auch besichtigt werden können. Auf dem Werftgelände stehen auch einige gebrauchte Yachten zur Besichtigung bereit. Gegen 16 Uhr wird sich die Armada dann mit Ziel Vlieland in Bewegung setzen, sicherlich ein imposanter Anblick. Weitere Infos: www.valkyachts.nl

ChiemseE-Boot

Am 2. Juni zeigen vier am Chiemsee angesiedelte Firmen einen repräsentativen Querschnitt schnittiger Sportboote mit Elektroantrieb. Segel Sport Resch GmbH, Jell Yachthafen, Heistracher Elektroboote und Hörterer Yachthandel zeigen Boote der Marken Boesch, Frauscher, Heistracher, Marian, Schmalzl und Eaglesky. Insgesamt können auf dem Gelände der Stippelwerft in Prien am Chiemsee zehn unterschiedliche E-Boote besichtigt und zur Probe gefahren werden. Weitere Infos: www.stippelwerft.de

Hommage an den Tauch-Pionier Jacques Cousteau

Von der irischen Brauerei Guinness bekam der weltbekannte französische Meeresforschungspionier Jacques Cousteau ein ehemaliges Minensuchboot geschenkt. Cousteau baute es zu seinem Forschungsschiff um. Mit der berühmten „Calypso“ begann der legendäre Wissenschafter im Jahre 1951, das Meer zu erforschen, Filme zu drehen und Bücher zu verfassen. Nebenbei avancierte Cousteau zum bekanntesten Taucher der Welt. Anlässlich seines 15. Todestages am 25. Juni 2012 und 102 Jahre nach seiner Geburt bringt die Firma iQ das Motiv „Légende“ auf den Markt. Die Grundfarbe Braun für die irische Brauerei, der iQ-Fisch mit Jacques Cousteaus roter Mütze, seiner geliebten Pfeife und dem für ihn typischen verkniffenen Gesichtsausdruck. Infos unter: www.iq-compandy.com

Gefahr durch Schwarz-Charter

Zumeist werben Bootsbesitzer in Kleinanzeigen um Interessenten für Kojencharter oder bieten gleich das ganze Boot an. Zunächst klingen die finanziellen Konditionen fantastisch und verlockend. Die geforderten Summen liegen in der Regel erheblich unter den marktüblichen Preisen. Das liegt daran, dass es sich um private Angebote handelt, obwohl auch schon mal der Anschein erweckt wird, dass eine professionell geführte Firma im Spiel sei. Reinhard Klemme, Vorsitzender des AKC dazu: „ Dann ist besondere Vorsicht geboten.“ Reguläre Charterboote müssen erheblich mehr Bedingungen erfüllen als privat genutzte Boote. Schon beim regulären Kojencharter müssen die Schiffe von der BG Verkehr abgenommen werden. Der Schiffsführer benötigt obendrein einen besonderen Befähigungsnachweis. Bei der Vermietung kompletter Yachten sind ebenfalls Regeln zu beachten.

Düsseldorf staunt: Papierboot auf der Kö

Für eine Werbeaktion zur boot 2013 war es noch zu früh, als ein ganz besonderes Fahrzeug auf dem Kö-Graben inmitten der Stadt zu Wasser gelassen wurde. Der Grund der Aktion in der Düsseldorfer Innenstadt lag an der im Mai veranstalteten Druck- und Papiermesse DRUPA. Der niederländische Papierkünstler Filip Jonker hat ein hochseetaugliches Boot ganz aus Papier gebaut und damit auch schon den Ärmelkanal mit Ziel London gequert. Das Boot ist 7,90 m lang, 2,65 m breit und wiegt rund 2000 kg. Als Baumaterial kam wasserdicht versiegelte Wellpappe zum Einsatz.

Yacht in Flammen: Greenline 33 Hybrid ausgebrannt

Am Karfreitag hatte eine dreiköpfige Crew nach dem Einlaufen in den Stadthafen von Waren an der Müritz sehr großes Glück im Unglück. Die Besatzung hatte die Charteryacht vom Typ Greenline 33 Hybrid gerade verlassen, als es gegen 18.00 Uhr zu einer heftigen Detonation an Bord kam. Unmittelbar danach stand das gesamte Boot in Flammen und brannte vollständig aus. Durch die gewaltige Druckwelle der Explosion erlitt eine Person in einer anderen Yacht leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserwacht konnten zwar noch verhindern, dass weitere Yachten in Brand gerieten, ein benachbarter Stahlverdränger wurde jedoch durch die Flammen schwer beschädigt. Die Greenline brannte völlig aus und versank schließlich im Hafenbecken. Der Sachschaden wird auf 250 000 € geschätzt. Inzwischen wurden die Überreste des Havaristen wieder gehoben. Erste Untersuchungen zu den Ursachen der Explosion und des Brandes wurden mittlerweile abgeschlossen. Das Resultat des Gutachtens ist aber noch nicht bekannt.