NEWS Archive - Seite 70 von 72 - Skipper Bootshandel

DGzRS auf Facebook entdecken

DGzRS auf Facebook

Sie fahren raus, wenn andere reinkommen – und sind jetzt auch bei Facebook präsent: Beim größten sozialen Netzwerk des Internets hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eine eigene offizielle Präsenz im Web 2.0 eröffnet. Unter der Adresse www.facebook.com/seenotretter können Freunde und Förderer den Seenotrettern ganz nahe sein. Sie erfahren dort regelmäßig Neuigkeiten, treffen Gleichgesinnte, um ihre eigenen Erlebnisse mit den Seenotrettern zu teilen, und lesen von interessanten Aktionen und Veranstaltungen. Auch der DGzRS-Shop ist jetzt über Facebook bequem online zu erreichen. Und die Besucher können direkt Gutes tun: Der „Spendenlotse“ des ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen getragenen Rettungswerkes eröffnet sichere Spendenwege in Facebook. Um sich auf der offiziellen Facebook-Seite der Seenotretter umzusehen, muss man allerdings selbst kein Mitglied der populären Plattform sein.

Volkswagen und CMD vereinbaren strategische Partnerschaft

Cummins MerCruiser Diesel (CMD) und Volkswagen haben am Donnerstag, den 12. August 2010, eine Partnerschaft zur Entwicklung und Belieferung von Marinemotoren unterzeichnet. Gemeinsam werden Motoren entwickelt, welche die zukünftig geltende Abgsnorm Tier 3 erfüllen. Die Serienfertigung der neuen Maschinen wird am Volkswagen-Standort in Salzgitter erfolgen. Zudem werden ab 2011 alle Volkswagen Marinemotoren exklusiv an CMD geliefert und unter dem Namen des amerikanischen Anbieters von Marineantrieben vermarktet.

Dritte Auflage des „Revierlotsen Ostseeküste Mecklenburg“

Auf 35 Seiten stellt die neueste Publikation des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. 15 Häfen vor und bietet Wassersportlern notwendige Informationen rund um das beliebte Revier. Neben detaillierten Ansteuerungstipps enthält der Marina Guide touristische Empfehlungen für Landgänge vor Ort. Damit ist der im Jahr 2007 zum ersten Mal aufgelegte Guide, der in Zusammenarbeit mit der Agentur "Berger & Partner Maritim Marketing" entstanden ist, ein idealer Begleiter für den nächsten Ostseetörn. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Bootshafen des Ostseebades Kühlungsborn. Dieser wurde im ADAC-Marinaführer mit fünf "Steuerrädern" ausgezeichnet und zählt damit zu den vier schönsten Sportboothäfen an der deutschen Ostseeküste. Laut ADAC verfügt der Hafen über ein außergewöhnlich gutes Angebot in den Bereichen Freizeit und Verpflegung sowie Service und Technik. Der Revierlotse für die Mecklenburgische Ostseeküste kann direkt beim Verband unter der Rufnummer 038203-77610 oder via Internet über die Seite www.ostseeferien.de bestellt werden.

Neue Flüssiggas-Tankstelle in Hooksiel

In der Werft von Hooksiel an der Nordsee wurde jetzt von Deutschlands führendem Flüssiggas-Versorger PROGAS eine Tankstelle für Boote eröffnet. Damit weitet das Dortmunder Unternehmen das flächendeckende Versorgungsnetz für umweltschonendes Bootsgas weiter aus. Die Flüssiggase Propan und Butan und deren Gemische sind besonders preisgünstig und umweltschonend. Umweltschäden beim Betanken der Boote sind praktisch unmöglich. Daher dürfen Flüssiggas-Tankstellen sogar in Wasserschutzgebieten errichtet werden. „Als Kraftstoff ist Flüssiggas eine besonders kostengünstige und umweltschonende Alternative. Daher freut es mich, für den Schutz von Küste und Gewässer einen aktiven Beitrag zu leisten“, sagt Burkhard Kähler (r.), Geschäftsführer der Werft Hooksiel GmbH & Co., der gemeinsam mit  PROGAS-Verkaufsleiter Lothar Andert das erste Boot mit Flüssiggas betankte. Die Werft Hooksiel bietet neben der Tankstelle auch die Umrüstung auf den Antrieb mit Bootsgas an. Von der Landseite ermöglicht die neue Tankstation das gleichzeitige Betanken von Fahrzeugen mit Autogas.

Festmachen in Kroatien am teuersten

Mit dem Vergleichspreis aus dem ADAC-Marinaführer für die wichtigsten europäischen Urlaubsziele, erhalten Skipper einen Überblick über die Preise der Seehäfen. Deutsche Häfen schneiden hierbei besonders gut ab. Im Durchschnitt kostet in Deutschland ein Liegeplatz in einer Marina 13,82 €. Wobei die Nordseeküste mit 12,40 € etwas preiswerter ist als die Ostseeküste mit 14,68 €. Am günstigsten können Skipper ihren Anker in Polen werfen. Hier kostet das Anlegen im Schnitt 12,25 €. Weitere günstige Häfen in Nordeuropa finden Sportschifffahrer in den Niederlanden (16,57 €) und Dänemark (16,39 €). Der ADAC-Vergleichspreis für Marinas nennt den Tagespreis für einen Liegeplatz während der Hauptsaison für ein zehn Meter langes und 3,3 Meter breites Boot inklusive zwei Besatzungsmitgliedern, Kurtaxe, Frischwasser, Strom und Warmdusche. Deutlich teurer wird es im Mittelmeerraum. Mit durchschnittlich 51,94 € kostet ein Liegeplatz in Kroatien fast viermal so viel wie hierzulande. In Italien (48,03 €) und an den Mittelmeerküsten Spaniens mit 39,29 € und Frankreichs mit 34,72 € müssen Skipper ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Günstiger sind dagegen die Häfen in der Türkei (33,34 €) und Griechenland (21,60 €). Mit einer Kombination aus Vergleichspreis und der ADAC-Klassifikation im Marinaführer, die die Marinas mit Steuerrädern qualitativ bewertet, ist ein guter und übersichtlicher Preis-Leistungsvergleich, der über 1600 Marinas in 20 europäischen Ländern im Buch möglich. Damit ist der 900 Seiten starke ADAC Marinaführer ein praktischer und informativer Bordbegleiter für Segler, Motor- und Hausbootfahrer. Der ADAC Marinaführer ist für 24,95 € im Buchhandel sowie in den ADAC-Geschäftsstellen oder im Internet unter www.adac-shop.de erhältlich.

Keine Umsatzsteuerermäßigung für Sportboothäfen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat mitgeteilt, dass für die Vermietung von Bootsliegeplätzen der reduzierte MwSt.-Satz von 7% keine Anwendung finden kann. Bei Umsatzsteuerermäßigungen ist die Bundesregierung an die EU-Richtlinie 2006/112/EG gebunden. Diese gestattet Ermäßigungen für einen abschließend aufgeführten Katalog von Dienstleistungen. Bootsliegeplätze gehören nicht dazu. Wohl aber Campingplätze, die bei einer kurzfristigen Vermietung (bis zu 6 Monaten) von der Umsatzsteuerermäßigung profitieren. Das sorgt für Unmut in der Sportboothafenbranche. „Wir fühlen uns klar benachteiligt. Zwischen der kurzfristigen Vermietung von Landflächen und der Vermietung von Wasserflächen besteht kein erkennbarer Unterschied“, so der Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Sporthäfen Frank Engler. Das sieht das BMF wohl ähnlich, ist aber an die Vorgaben aus Brüssel gebunden. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft will die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen und in Brüssel über den europäischen Dachverband vorstellig werden.

Dr. Jens Ludmann neuer Geschäftsführer bei Bavaria

Die Bavaria Yachtbau GmbH („Bavaria“) gibt die Ernennung von Dr. Jens Ludmann als neuen Sprecher der Geschäftsleitung von Bavaria bekannt. Dr. Jens Ludmann kommt von Ford Europe, wo er sich als Global Chief Engineer für die Entwicklung von Fords weltweit ersten Kleinwagen verantwortlich zeichnete. In seinen 11 Jahren bei Ford bekleidete Dr. Ludmann mehrere Topmanagementpositionen in der strategischen und Produktportfolioplanung sowie in der Produktneuentwicklung. Während des Industrialisierungsprozesses der Fahrzeuge, für deren Entwicklung er verantwortlich war, arbeitete er außerdem intensiv mit der Produktion zusammen. Zu seinen Erfolgen bei Ford zählen die hoch geschätzten Modelle S-Max und Mondeo, beides Projekte die Dr. Ludmann von der Konzeption bis zur Markteinführung leitete. Seine neue Position bei Bavaria wird Dr. Jens Ludmann am 15. August 2010 antreten. Über seine neue Aufgabe sagte er: „Meine Begeisterung bei Bavaria zu arbeiten, ist vielseitig. Auf der einen Seite hat die Marke eine langjährige Historie im Yachtgeschäft, die es uns ermöglicht neue und aufregende Produkte auf dem Markt für ein breiteres Publikum von Yachtbegeisterten zu bringen. Auf der anderen Seite ist das Produktionsleistungsvermögen von Bavaria ein Wegbereiter für die Lieferung von industrieweit führender Qualität und hervorragenden Produkten. Ich freue mich darauf, in der Geschäftsführung eng mit Klaus Hammen und Dieter Berndt zusammenzuarbeiten, um das Unternehmen zu führen und um den zunehmend anspruchsvollen Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden.“ Aus mehreren Gründen ist Dr. Ludmann ein ausgezeichneter Kandidat für die Position des neuen Sprechers der Geschäftsführung. Er hat bewiesen, Märkte nachvollziehbar zu segmentieren, die Kunden dieser Segmente zu verstehen und dieses Verständnis schließlich dazu zu verwenden, eine Produktportfoliostrategie zu entwickeln, die die Anforderungen und Potenziale dieser Gruppe erfolgreich adressiert. Er versteht und präzisiert sorgfältig die Kundenwünsche in jedem dieser Segmente, entwickelt Produktkonzepte, um diesen Wünschen sehr genau gerecht zu werden und wandelt diese Konzepte in äußerst erfolgreiche und gewinnbringende Produkte um. Dr. Ludmann verfügt über eine Managementerfahrung von Weltniveau, die er bei großen Automobil-OEMs gesammelt hat und die unserer Überzeugung nach zu einer Schiffswerft mit Serienproduktion große Parallelen aufweist. Er besitzt einen Führungsstil, bei dem er andere sehr stark einbindet, und er ist nachweislich jemand, zu dessen Stärken der Aufbau von Teams gehört. Schließlich hat er eine enorme Begeisterung für die Branche gezeigt und ist aufrichtig begeistert, dass er die Gelegenheit hat, Bavaria weiter voranzubringen. Die Eigentümer von Bavaria, Anchorage Advisors, L.L.C. and Oaktree Capital Management, sind sehr erfreut für das Unternehmen einen Geschäftsführer von diesem Kaliber gefunden zu haben und sind davon überzeugt, dass seine Erfahrung in der Industrie für die Wachstumsstrategie von Bavaria von größter Relevanz ist. Diese Strategie macht es nötig, die Entwicklung von neuen Produkten zu beschleunigen, um sowohl die Wettbewerbsposition in bestehenden Kernmärkten zu verbessern als auch in neue Segmente und geographische Märkte vorzudringen.

Verbände legen modulares Führerscheinkonzept vor

Der Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) zur Überarbeitung der Fragenkataloge für die Amtlichen Sportbootführerscheine Binnen und See wird vom ADAC, Bundesverband Wassersportwirtschaft, Kreuzer Yacht Club Deutschland und von der Vereinigung Deutscher Yacht-Charterunternehmen als unzureichend bewertet. Die Verbände haben dem BMVBS nun ein eigenes, modulares Führerscheinkonzept vorgelegt. Die Besonderheit: einmal überprüftes Wissen wird bei weiteren Führerscheinprüfungen anerkannt. Im Ergebnis wird der Prüfungsaufwand gemessen an der Anzahl der Prüfungsfragen deutlich reduziert. Das BMVBS hat eine ergebnisoffene Prüfung zugesagt. Die bisherigen Fragenkataloge zu den SBF Binnen und See enthalten eine große Anzahl gleicher oder ähnlicher Fragen. Wer beide Führerscheine anstrebt, muss also bereits überprüftes Wissen erneut unter Beweis stellen. Dies bläht den Prüfungsumfang unnötig auf aktuell über 800 Prüfungsfragen auf. Moderne Ausbildungskonzepte hingegen sind modular aufgebaut. Zusatzqualifizierungen führen zu den erwünschten Abschlüssen. Ein solches Konzept führt zu einer effizienteren Ausbildung, fördert die Durchlässigkeit zu höherwertigen Führerscheinen und erhöht die Akzeptanz bei den Nutzern. Nach dem Vorschlag der Verbände sollen gleiche oder ähnliche Fragen aus den Bereichen Binnen und See sowie sinnvolles Allgemeinwissen in einer Basisprüfung (203 Fragen) zusammengeführt werden. Zusatzmodule führen zu den Abschlüssen SBF Binnen/Motor (80 Fragen), SBF Binnen/Segel (46 Fragen) und SBF See (127 Fragen). Der Prüfungsumfang für Prüflinge, die SBF Binnen/Motor und See absolvieren wollen beträgt also insgesamt 410 Fragen statt 542 nach dem Vorschlag des BMVBS. Diese deutliche Reduzierung ergibt sich aus der beschriebenen Zusammenlegung von Fragen beider Prüfungsbereiche, weiteren Kürzungen und der Verlagerung von Inhalten aus der theoretischen in die praktische Prüfung. Die Stärkung der praktischen Prüfung hatte der Bundestag ausdrücklich gefordert, als er mit seinem Beschluss den Anstoß zum Abbau bürokratischer Hemmnisse in Wassersport und -tourismus gab. Die Verbände sind davon überzeugt, dass dieses zukunftsweisende Konzept den Einstieg in den Wassersport erleichtert und die positive Entwicklung des Wassertourismus fördert, ohne das aus Sicherheitsgründen notwendige hohe Ausbildungsniveau infrage zu stellen. Nach dem Wunsch der Verbände soll dieses Konzept zukünftig auch zu einer Revision der Fragenkataloge zu den höherwertigen Führerscheinen führen. Davon würde beispielsweise der Sportküstenschifferschein (2009: 4.656 Absolventen) erheblich profitieren.

Nautische Basis-Informationen für Slowenien erschienen

Als Neuausgabe sind jetzt die Nautischen Basis-Informationen für Slowenien erschienen. Sie können kostenlos im Internet  unter www.Nautik-Verlag.de/gesetze Abschnitt Slowenien, heruntergeladen werden. Mit dieser Veröffentlichung ist nunmehr die Reihe der "Nautischen Basis-Informationen" für die Ostküste der Adria vollständig bearbeitet: Slowenien, Kroatien (Aktualisierung Juli 2010), Montenegro, Albanien (Aktualisierung Juli 2010) und Griechenland. Weitere Ausgaben sind vorhanden für Malta, Tunesien und Zypern.

Wo sind die Delfine? GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe

Die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) ruft Kroatienurlauber zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt  für die letzten Adria-Delfine auf. Auf einem vorbereiteten Delfinsichtungsbogen können der GRD zur weiteren Auswertung Beobachtungen von Meeressäugern gemeldet werden. Die Meldebogen, die auch Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn enthalten, können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen werden unter www.adriadelfine.de  Die Sichtungen werden möglichst zeitnah auf der GRD-Website eingetragen. „2009 erreichten uns knapp 90 Meldungen, die die gesamte kroatische Küste vom nördlichsten bis zum südlichsten Ende umspannten. Für viele Beobachter waren es berührende und unvergessliche Erlebnisse, insbesondere aufgrund des verspielten Verhaltens und der Neugier der beliebten Meeressäuger“, berichtet Projektleiterin Ulrike Kirsch. Die Urlauber sind auch aufgefordert, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern zu melden. So können sofortige Rettungsmaßnahmen eingeleitet bzw. der Kadaver auf die Todesursache hin untersucht werden. Dies hilft beispielsweise bei der Aufdeckung und Verfolgung der noch immer praktizierten illegalen Dynamitfischerei. Nur noch 220 Große Tümmler leben ganzjährig in den Küstengewässern der kroatischen Adria. Es sind die letzten Überlebenden eines einst zahl- und artenreichen Delfinbestandes. Meeresverschmutzung, Überfischung und direkte Tötung sind verantwortlich für den drastischen Schwund der charismatischen Meeressäuger. Schon eine geringfügige Störung im ökologischen Gleichgewicht könnte für diese kleine Restpopulation das Aus bedeuten. Umso schwerer wiegen menschliche Einflüsse, die bei etwa 50 % der Delfine die Todesursache ausmachen.  Ziel des unter der Schirmherrschaft des kroatischen Umweltministeriums stehenden deutsch-kroatischen Gemeinschaftsprojekts ist der langfristige Erhalt und die Bestandsverstärkung der verbliebenen 220 Großen Tümmler sowie der Schutz ihres Lebensraums. Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung von Bevölkerung und Touristen für den Delfinschutz, Überwachung und Umsetzung bestehender Schutzbestimmungen sowie Langzeitstudien in Labor und Freiland u.a. zur Erforschung populationsdynamischer Prozesse gehören zu den Projektmaßnahmen. Die Rettung von in Not geratenen Delfinen, die Einrichtung von Schutzgebieten und der Aufbau eines Delfinschutzzentrums auf der Insel Molat in Mitteldalmatien sind weitere wichtige Vorhaben.