NEWS Archive - Seite 70 von 82 - Skipper Bootshandel

Ergebnisse der Titelbild-Befragung entdecken

Ergebnisse der Titelbild-Befragung

Bei der Frage nach Ihrem Lieblingstitel kristallisierte sich ziemlich rasch der Sieger heraus: Die Kanal-Szenerie aus Flandern auf der Mai-Ausgabe des Skipper. Dicht gefolgt von den Aufnahmen aus dem Februar und Juli. Schlecht schnitten die Motive aus März und August ab. Danke für die rege Teilnahme.

Frankreich-Vignette

Bereits seit Jahren muss für die Fahrt auf den französischen Binnenwasserstraßen eine Gebühr entrichtet werden. Eine Vignette am Boot zeigt den Mitarbeitern der voies navigables de France (VNF), ob die Gebühr entrichtet wurde. Für die kommende Saison wurde die Berechnungsgrundlage verändert, was teilweise zu Missverständnissen führte. Wer schnell reagiert, bekommt auch noch Rabatt. Bislang wurde der fällige Tarif über die Fläche des Bootes berechnet. Dazu wurde die Länge über Alles mit der größten Breite multipliziert. Jetzt haben die zuständigen Behörden die Parameter geändert. Ausschlaggebend für den Tarif ist die Länge des Bootes und die Laufzeit der Fahrerlaubnis auf den französischen Wasserstraßen. Die wird unterteilt in die Kategorien Liberté (ganzes Jahr), Saison (1. Juni bis 30. September), Loisirs (durchgehend 30 Tage), drei Tage und einen Tag. Die Vignettengebühr berechnet sich nun aus einem fixen Betrag pro Kategorie multipliziert mit der Länge des Bootes plus einer Pauschale, abhängig von der Bootslänge. Nach anfänglichem Rumor über die Neuberechnung kristallisierte sich rasch heraus, dass sich für die meisten Skipper nichts oder nicht viel ändert. Nach wie vor kann die Vignette vorab via Internet gekauft oder aber an den Grenzschleusen unseres westlichen Nachbarn erworben werden. Detaillierte Hinweise, auch in deutscher Sprache, finden Sie unter www.vnf.fr

Weißer Wal in der Ostsee

Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDC äußert sich begeistert über die Sichtung eines weißen Schweinswals in der deutschen Ostsee. Die Aufnahmen des Wals gelangen einem Skipper in den Gewässern nördlich von Fehmarn und können im Internet unter http://youtu.be/F5ygDxClUWs angesehen werden. Besonders unter Walen und Delfinen gelten sie als extrem selten. Schweinswale haben normal einen dunklen Rücken und einen hellen Bauch. Ob es sich bei dem Tier um einen echten Albino handelt, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Einer aktuell im Italian Journal of Mammalogy erschienenen wissenschaftlichen Studie zufolge wurden in den letzten 100 Jahren weltweit lediglich 14 weiße Schweinswale gesichtet. Im Jahr 2008 wurde die Sichtung eines weißen Schweinswals im dänischen Teil der Ostsee gemeldet. Ein Vergleich der Aufnahmen zeigt jedoch, dass es sich um unterschiedliche Individuen handelt.

Kroatien: Yacht-Nachversteuerung

Da der EU-Beitritt Kroatiens im Sommer 2013 bevorsteht, müssen Boote und Yachten von EU-Bürgern, die bisher unversteuert in dem Land liegen, nachversteuert werden. Dazu wurde von der kroatischen Regierung am 30. November 2012 ein Gesetz zur Nachversteuerung von Yachten verabschiedet, das ab 1. Januar 2013 in Kraft ist. Die Möglichkeit der Nachversteuerung ist bis 31. Mai 2013 befristet. Festgelegt wurde ein Mehrwertsteuersatz von fünf Prozent. Außerdem sind 1,7 Prozent Zoll zu entrichten. Mit der Nachversteuerung soll auch die Eintragung der Yacht in das kroatische Bootsregister verbunden sein. Damit sollen nach Auffassung der kroatischen Regierung die so behandelten Yachten dann nach dem EU-Beitritt des Landes als EU-versteuert gelten. Allerdings sind viele Punkte in dem Verfahren noch nicht endgültig geklärt. Beispielsweise gehören Boote und Yachten bisher nicht offiziell zu den Waren, für den der vergünstigte Mehrwertsteuersatz von fünf Prozent eigentlich gültig ist. Es ist also noch unklar, ob die kroatische Regelung überhaupt mit dem EU-Mehrwertsteuerrecht vereinbar ist. Offen ist auch die Frage, ob Yachten nachversteuert werden müssen, die sich bereits länger als acht Jahre in Kroatien befinden. Bei Staaten, die der EU schon beigetreten sind, war das bisher nicht der Fall. Die Fragen, wie hier verfahren werden kann, müssen demnach zunächst noch auf EU-Ebene geklärt werden. Deshalb sollten Eigner nichts überstürzen und wegen der immer noch bestehenden Rechtsunsicherheit abwarten, bis die jetzt von der kroatischen Regierung getroffene Regelung auch wirklich zur Anwendung kommen darf. Unklar ist außerdem noch der komplette Ablauf der Versteuerung. Möglicherweise werden hier Firmen mit der Abwicklung beauftragt. Der Skipper-Redaktion liegen bereits Angebote vor, wo dieser Service mit kroatischen Partnern angeboten wird. In Anbetracht der momentan noch unklaren Rechtslage sollten Eigner sich aber zunächst über den aktuellen Stand informieren, bevor sie sich für solche Angebote entscheiden. Informationen zum aktuellen Stand gibt es beim Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. unter www.bvww.org

Großbrand in Punat – Schaden in Millionenhöhe

Bei einem Großbrand in der Marina Punat in der Nacht zum 22. Dezember 2012 gingen insgesamt 20 Yachten in Flammen auf. Dabei entstand ein Sachschaden von mindestens zwei Millionen Euro. Das Großfeuer in der Marina Punat auf Krk, das die allgegenwärtige Diskussion um die Steuerproblematik für ausländische Eigner in Kroatien zumindest für einen Moment in den Hintergrund drängt, brach vermutlich am frühen Samstagmorgen um 5 Uhr 30 an Steg D3 aus. Gegen 6 Uhr erschütterten erste schwere Explosionen die Region Punat. Die betroffenen Schiffe befanden sich nicht im Wasser, sondern an einem Landliegeplatz. Zur besseren Erreichbarkeit der Boote werden diese mit dem Heck zum Landsteg aufgepallt. Yasin Buweden, ein Mitarbeiter von SeaHelp und Einwohner von Punat, steckte der Schreck noch in den Gliedern, als er berichtet: „Gegen 6 Uhr wurde ich durch eine laute Explosion geweckt und bekam unmittelbar danach einen Anruf, dass in der Marina ein Feuer ausgebrochen sei. Als ich vor Ort war, hatte das Feuer schon auf etwa 15 Boote übergegriffen, immer wieder angefacht durch die starke Bora, die zu diesem Zeitpunkt herrschte.“

Wetterseminare vom Profi

Die Winterzeit eignet sich in der Regel bestens zur Vorbereitung auf die nächste Saison. Wer sein Wissen über das Wetter ergänzen oder auffrischen möchte, kann dazu die Wetterseminare von Dr. Meeno Schrader in Kiel besuchen. Der erfahrene Hochseesegler und Diplom-Meteorologe der WetterWelt GmbH bietet am 2. Februar 2013 ein achtstündiges Seminar mit dem Thema „Seewetter“ an. Hier geht es um die allgemeine Wetterdeutung. Am 9. März heißt das Thema: „Wann weht wo welcher Wind?“ Dieses Seminar richtet sich eher an ambitionierte Regattasegler. Auch für individuelle Termine an anderen Orten, beispielsweise bei Vereinen, steht der weltweit anerkannte Wetterexperte zur Verfügung. Weitere Informationen über die Seminare gibt es unter www.wetterwelt.de/seminare.html

boot Düsseldorf: Kostenlose VBS-Beratung

Im Rahmen der 44. boot Düsseldorf beraten die Sachverständigen des Verbandes der Sportboot- und Schiffbau-Sachverständigen e.V. (VBS) erneut kostenlos alle Wassersportbegeisterten und Bootsinteressenten. Wer sich angesprochen fühlt, der sollte sich in der Halle 9 auf dem Stand A17 einfinden. Während der gesamten Messelaufzeit besteht die Möglichkeit zu einer individuellen (Kauf-)Beratung. Außerdem kann sich der Besucher zu den Themen „Richtige Motorwartung und Motorpflege“ und „Wie erkenne ich Feuchtigkeitsschäden?“ informieren. Zusätzlich werden Fragen zu den Bereichen CE-Konformitätserkläung, Inspektionen und Osmosevorsorge erörtert. Über den VBS können die Kunden auf ein flächendeckendes Netz an qualifizierten Sachverständigen zurückgreifen. Weitere Infos im Internet unter www.vbsev.de

Aufkleber für Abonnenten

Als kleines Dankeschön an unsere treuen Abonnenten liegt dieser Ausgabe der beliebte Aufkleber mit den wichtigsten Seemannsknoten bei. Ob Achtknoten, Slip- und Webeleinenstek, halber Schlag und eineinhalb Rundtörns, einfacher und doppelter Schotstek, Kreuzknoten, Stopperstek, Kopfschlag oder Roringstek - alle Knoten sind grafisch so dargestellt, dass selbst ein Neuling erfasst, wie sie korrekt ausgeführt werden. Die kurze Erklärung unter den jeweiligen Knoten gibt zudem Auskunft darüber, zu welchem Zweck sie eingesetzt werden. Der Knotenaufkleber ist dekorativ und eine nützliche Gedankenstütze. Auf hochwertigem, UV-beständigem Material gedruckt, wird er an Bord lange Freude bereiten. Wer Skipper nicht im Abonnement bezieht, aber dennoch den Aufkleber haben möchte, der kann ihn für kleines Geld beim Verlag bestellen. Der Preis beträgt 2,50 € inklusive Porto. Bestellungen richten Sie bitte per E-Mail an: skipper@skipperonline oder hier über unsere Internetseite www.skipperonline.de

Deep Blue von Torqeedo

Der neue, besonders leistungsstarke Elektro-Außenborder Deep Blue aus dem Hause Torqeedo hat den DAME Award 2012 gewonnen. Die Jury vertrat die Auffassung, dass der 55 kW (75 PS) generierende Deep Blue ein außergewöhnliches Beispiel wegweisender Forschung und Entwicklung darstellt. Dies würde sowohl den Benutzern als auch den Herstellern von Wasserfahrzeugen erhebliche Vorteile bieten. Das im Jahre 2005 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Starnberg verfügt gegenwärtig über sechs Standorte in fünf Ländern. Während Torqeedo im Produktmanagement und im Vertrieb einen internationalen Ansatz verfolgt, setzt die Firma bei der Entwicklung und Produktion auf das Gütesiegel „Made in Germany“. Detaillierte Informationen unter www.torqeedo.com

Bedrohte Reviere: Auswirkungen an Lahn und Mosel

Ende Oktober hatten der ADAC und das WSA-Koblenz zu einem Informationsgespräch in den Räumen des WSA eingeladen. Touristikleiter Jürgen Joras konnte 40 Gäste begrüßen und der Chef des Hauses, Jürgen Werner, ging dann auch direkt in medias res. Ein durch Dias unterstützter Vortrag veranschaulichte die aktuelle Situation der Wasserstraßenverwaltung. Die war auch der Hauptanlass zu diesem runden Tisch. Die Wassersportler, präzise gesagt die Hafenbetreiber, sind in ganz Deutschland über die Entwicklung beunruhigt. Grund dafür sind die Einsparungen, die im Haushalt des Bundes anstehen. Nachdem eine Einstufung in sieben Kategorien für diese Maßnahmen galt, sind ab jetzt nur noch vier Stufen vorgesehen. Diese gelten nach ihrem Transportvolumen wie folgt: Kategorie A 5 Mio. Tonnen, Kategorie B 1 Mio. t, Kategorie C weniger als 1 Mio. t und dann die Kategorie „Sonstige“. Aus dieser letzten Einstufung ergeben sich erhebliche Bedenken und auch Ängste bei den Anliegern. Diese befürchten, dass der finanzielle Aufwand für den technischen Unterhalt „ihrer“ Wasserstraße so reduziert wird, dass ihre Anlagen nicht mehr angelaufen werden können.