NEWS Archive - Seite 69 von 78 - Skipper Bootshandel

De Veenvaart – Eine neuer Wasserweg in Holland entdecken

De Veenvaart – Eine neuer Wasserweg in Holland

Dass die meisten niederländischen Binnenreviere dem Freizeitskipper hervorragende Perspektiven zur Ausübung eines fantastischen Hobbys bieten, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Wie einer druckfrischen Informationsbroschüre der Provinz Drethe zu entnehmen ist, führt der wunderschöne neue Kanal an zahlreichen Sehenswürdigkeiten am linken und rechten Ufer vorbei. Auf dem etwa vier Kilometer langen Kanalstück durchquert man den Höhenrücken „Hondsrug“ und überwindet so ein bisher unüberwindliches Hindernis für die Schifffahrt zwischen Nordwestdeutschland und dem mittleren Teil der Niederlande. Voraussetzung für die Kanalpassage war der kostenintensive Bau von zwei Schleusenanlagen. Die neue Fahrtroute schafft eine Verbindung zum IJsselmeer, dem pittoresken friesischen Seengebiet und anderen Gewässern im mittleren und südlichen Teil der Niederlande.

SeaHelp in Kroatien

Ab sofort sind die 21 ACI-Marinas an der kroatischen Küste um ein wichtiges Attribut reicher: Durch eine Kooperation des ACI-Marinaverbunds mit SeaHelp, dem seegestützten Pannendienst der Adriaregion, können Gäste direkt an der Marina-Rezeption eine Mitgliedschaft abschließen. Damit sind sie nicht nur innerhalb der ACI-Marinas auf der sicheren Seite, sondern genießen den Schutz auch dann, wenn sie in kroatischen, slowenischen oder italienischen Gewässern unterwegs sind. Weitere Infos: www.sea-help.eu

Mercury Days 2012

Brunswick Marine in EMEA richtet am 8. September, einem Samstag, in der grenznahen niederländischen Stadt Roermond die „Mercury Days 2012“ aus. Den Besucher erwarten diverse Attraktionen und Aktivitäten auf dem Wasser. Unter anderem gibt es Powerboote und Wasserski-Darbietungen zu bestaunen, überdies sind Schlauchboot-Rennen und Workshops über Propeller, SmartCraft-Elektronik und das Axius-Lenksystem geplant. Für Kurzweil bei kleinen Mercury-Fans sorgen Aqua-Bälle und eine Hüpfburg. Auch an Musik, Speisen und Getränke haben die Veranstalter gedacht. Weitere Infos und einen Link zum Anmeldeformular mit kostenlosen Eintrittskarten gibt es unter folgender Adresse: www.mercury-marine.eu

Reparaturarbeiten

Neben dem Boot mit dem fröhlich hoffnungsvollen Namen „Wundertüte“ steht ein Klo auf dem Steg. Wenn solch eine Porzellanschüssel ihren Platz dort gefunden hat, handelt es sich entweder um einen Austausch oder eine Reparatur. Letzteres ist hier der Fall, wie Restaurantbesitzer Heinz L. (Name ist der Redaktion bekannt) ärgerlich auf Befragung erläuterte.

Drago-Boote

Mit der Vorstellung eines weiteren trailerbaren Kajütbootes geht eine Neustrukturierung des Händlernetzes der griechischen Drago-Werft einher. Import und Vertrieb der Drago-Yachtline übernimmt ab sofort die Öchsner-Boote GmbH & Co. KG in Kürnach bei Würzburg. Zur Yachtline zählen alle Modelle über 22 Fuß Länge. Öchsner-Boote war maßgeblich an der Entwicklung der Drago Olymp 29 und der in Friedrichshafen erstmals gezeigten Drago Olymp 27 beteiligt. In Verbindung mit neuen Techniken entstanden völlig neue Möglichkeiten, die durch die enge Zusammenarbeit sinnvoll, zeitgemäß, kundenorientiert und konsequent umgesetzt wurden. Die 9,05 m lange und 2,55 m breite Drago Olymp 27 kann problemlos von „kleinen“ Geländewagen gezogen werden. Infos: www.oechsner-boote.de

Yachten in der Tagespresse

Aber warum ist jedes Wassersportfahrzeug eine Millionärsyacht? Die vom Rio Magdalena aus durch die Karibik nach Norden gehenden Fahrzeuge der Drogenspediteure werden einfach als Schmugglerboote bezeichnet. Nur wenn auf dem Rhein ein Boot von der Zollbehörde mit sechs Tütchen Koks aufgebracht wird, heißt es mindestens „Yacht“. Wenn sich vor Gericht ein älterer Herr mit einer Dame um die Liebesgebühr streitet war der Tatort stets eine Millionärsyacht. Der lesende Wassersportler erkennt im nachfolgenden Text unschwer mit welcher Art gestohlenem Fahrzeug der Dealer, seine sechs Tütchen über die Grenze gebracht hatte. Eine Yacht kann es nicht gewesen sein, denn da steht wörtlich: Außenbordrennboot. Diese Bezeichnung muß der Schreiber aus dem Sportteil übernommen haben, denn es klingt so schön reißerisch. Diese Bezeichnung ist so abwegig wie das Fahrzeug des Herrn Vettel mit einem Bretzelkäfer zu vergleichen. Und dann der Begriff Yacht. Genau genommen sind das die Fahrzeuge deren Eigner sich jeweils zum Wochenende per Hubschrauber zu ihrem Schiff in Saint Tropez bringen lassen. Aber das ist schon wieder untertrieben denn hier käme der Begriff „ Megayacht“ ins Spiel. Lassen wir’s dabei, die Begriffe sind fließend.

Boote Polch: 30 Jahre Nimbus-Händler

Das nennt man Markenverbundenheit! Seit nunmehr 30 Jahren vertreibt die in Traben-Trarbach ansässige Firma Boote Polch die Marke Nimbus. Nach einem Werftbesuch in Schweden übernahmen Christa und Peter Polch 1982 die Vertretung und präsentierten auf der Düsseldorfer boot 1983 die Modelle Nimbus 800, 2600 und 3000. Das war der Anfang einer langjährigen, konstruktiven Zusammenarbeit. Heute wird das Unternehmen in 2. Generation von Patric Polch geführt. Mit seinen Eltern und der rührigen Tante Hanne Polch, die den betriebseigenen Yachthafen betreut, kümmern sich 17 Mitarbeiter um die Kundenwünsche. Anlässlich des 30jährigen Jubiläums bietet Boote Polch eine Sonderedition der Nimbus 335 Coupé an. Weitere Infos: www.bootepolch.de

Gewinner stehen fest: Kuddel Daddeldu

Das Lösungswort unseres Rätsels in der Mai-Ausgabe lautet: Kuddel Daddeldu. Der Lyriker Joachim Ringelnatz schuf die Kunstfigur im Jahre 1920 in seinem gleichnamigen Gedichtband, schrieb allerdings Kuttel anstelle von Kuddel. Diese Schreibweise bürgerte sich erst später ein. Gewonnen haben: Rainer Heinz aus Bad Tölz: Jobe Joker. Nele Flechtner aus Magdeburg, Mechthild Heybach aus Mülheim, Margret Brinkmann aus Bad Oeyenhausen, Inge Knieps aus Grafschaft-Ringen und Margret Seyfried aus Friedrichshafen je ein Beanie von Jobe. Rolf Fuhrenberg aus Isernhagen, Gerhard Richter aus Porta Westfalica, Frank Nathusius aus Umkirch, Heinz Waibel aus Koblenz und Harald Wehde aus Winsen an der Luhe: je ein Beanie von Jobe, Arno Stöhr aus Emmendingen, Jan und Frauke Böhm aus Wedel sowie Heidi und Uwe Brückner aus Berlin erhalten je eine CD „Kurs Speyer“. Jörg Reuter aus Rehburg-Loccum, Dr. Manfred Hoss aus Euskirchen und Rainer Wulff aus Trittau können sich auf die Blu-Ray-Disc „Kurs Speyer“ freuen. Den Sonderpreis in Form des Gedichtbandes Kuddel Daddeldu von Joachim Ringelnatz erhalten: Ingmar Zander aus Burg, Urs Kaufmann aus Wikon in der Schweiz, Michael Runge aus Bielefeld, Rolf Ruthof aus Pinneberg sowie Dieter Peinecke aus Fahrdorf. Die Redaktion sagt: Herzlichen Glückwunsch.

1000 in 1 Day

Hagen Jerzynski und Jan Gerstenberger haben ihren Spendenmarathon auf dem Wasser durchgezogen. Binnen 24 Stunden fuhren sie mit ihrer Ring 21 mit Honda Außenbordmotor von Dessau die Elbe aufwärts bis zur tschechischen Grenze, dann stromab vorbei an Hamburg auf die Nordsee nach Helgoland und dann zurück nach Dessau. Nach 23 Stunden und 40 Minuten war das Ziel erreicht. Die Bilanz: 1607 gefahrene Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit betrug 105 km/h, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug mit Pausen 68 km/h, der Honda genehmigte sich während des Marathons 1150 l Benzin, was einem Verbrauch von 0,71 l/km entspricht. An Spenden kamen 12 000 € zusammen, die von der Bethe Stiftung noch verdoppelt werden. Die beiden Initiatoren gehen von einem Gesamt-Spendenvolumen von ca. 30 000 € aus, die dem Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin übergeben werden. Weiter Infos und Videos zum Ereignis: www.1000in1day.de

Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität: Rekordjahr 2011

In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Dienststellen in Deutschland sowie in neun Staaten meldet das Kompetenz-Zentrum Bootskriminalität (KBK) eine Rekordzahl von Sicherstellungen von gestohlenen und unterschlagenen Wasserfahrzeugen und Außenbordmotoren. Insgesamt 171 mal schlugen die Fahnder zu. Dabei wurden 19 Sportboote, fünf Jetski und 147 Außenbordmotoren im Gesamtwert von rund 3,03 Mio. € sichergestellt. Als „Beifang“ gingen den Fahndern außerdem ein Porsche Cayenne, diverse Rasenmäher und ein Motorrad ins Netz. Die Gegenstände stammten aus 13 europäischen Staaten. Gegenüber 2010 stieg die Zahl der gestohlenen Außenborder um 20 % auf 1286 an. Seit Erstellung des Lagebildes im Jahre 2002 ist dies der höchste Stand. Der Trend geht eindeutig zum Diebstahl größerer Motoren, was sich auch auf die Schadenssumme auswirkt. Die genaue Schadenshöhe ist nicht feststellbar. Die Entwicklung ergibt sich zum einen marktbedingt und zum anderen aufgrund der ständig steigenden Nachfrage aus den osteuropäischen Ländern. Die hochwertigen Motoren sind lukrative Objekte für Banden, die gut organisiert europaweit arbeiten und über ein gut ausgebautes Hehlernetz verfügen. Häufig werden die Motoren über das Internet verkauft. Das KBK bietet den Bürgern gezielte Hilfe an. Beim Kauf von Booten, Außenbordern und Trailern ist höchste Vorsicht geboten. Frühzeitige Überprüfungsmaßnahmen erschweren den Tätern das Absetzen des Diebesgutes und schützen die Bürger vor möglichen strafrechtlichen Konsequenzen. Einen Erwerb in gutem Glauben gibt es nach deutschem Recht nicht und der Erwerber muss in jedem Fall mit einer Anzeige wegen Hehlerei rechnen. Die Anzahl von Bootsdiebstählen ist hingegen seit Jahren konstant bis leicht fallend. Gegenüber dem Vorjahr wurde für 2011 ein geringfügiger Anstieg um 2 % von 257 auf 262 Boote registriert.