NEWS Archive - Seite 66 von 68 - Skipper Bootshandel

Nautische Basis-Informationen für Slowenien erschienen entdecken

Nautische Basis-Informationen für Slowenien erschienen

Als Neuausgabe sind jetzt die Nautischen Basis-Informationen für Slowenien erschienen. Sie können kostenlos im Internet  unter www.Nautik-Verlag.de/gesetze Abschnitt Slowenien, heruntergeladen werden. Mit dieser Veröffentlichung ist nunmehr die Reihe der "Nautischen Basis-Informationen" für die Ostküste der Adria vollständig bearbeitet: Slowenien, Kroatien (Aktualisierung Juli 2010), Montenegro, Albanien (Aktualisierung Juli 2010) und Griechenland. Weitere Ausgaben sind vorhanden für Malta, Tunesien und Zypern.

Wo sind die Delfine? GRD bittet Kroatienurlauber um Mithilfe

Die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) ruft Kroatienurlauber zur Mithilfe bei ihrem Schutzprojekt  für die letzten Adria-Delfine auf. Auf einem vorbereiteten Delfinsichtungsbogen können der GRD zur weiteren Auswertung Beobachtungen von Meeressäugern gemeldet werden. Die Meldebogen, die auch Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn enthalten, können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen werden unter www.adriadelfine.de  Die Sichtungen werden möglichst zeitnah auf der GRD-Website eingetragen. „2009 erreichten uns knapp 90 Meldungen, die die gesamte kroatische Küste vom nördlichsten bis zum südlichsten Ende umspannten. Für viele Beobachter waren es berührende und unvergessliche Erlebnisse, insbesondere aufgrund des verspielten Verhaltens und der Neugier der beliebten Meeressäuger“, berichtet Projektleiterin Ulrike Kirsch. Die Urlauber sind auch aufgefordert, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern zu melden. So können sofortige Rettungsmaßnahmen eingeleitet bzw. der Kadaver auf die Todesursache hin untersucht werden. Dies hilft beispielsweise bei der Aufdeckung und Verfolgung der noch immer praktizierten illegalen Dynamitfischerei. Nur noch 220 Große Tümmler leben ganzjährig in den Küstengewässern der kroatischen Adria. Es sind die letzten Überlebenden eines einst zahl- und artenreichen Delfinbestandes. Meeresverschmutzung, Überfischung und direkte Tötung sind verantwortlich für den drastischen Schwund der charismatischen Meeressäuger. Schon eine geringfügige Störung im ökologischen Gleichgewicht könnte für diese kleine Restpopulation das Aus bedeuten. Umso schwerer wiegen menschliche Einflüsse, die bei etwa 50 % der Delfine die Todesursache ausmachen.  Ziel des unter der Schirmherrschaft des kroatischen Umweltministeriums stehenden deutsch-kroatischen Gemeinschaftsprojekts ist der langfristige Erhalt und die Bestandsverstärkung der verbliebenen 220 Großen Tümmler sowie der Schutz ihres Lebensraums. Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung von Bevölkerung und Touristen für den Delfinschutz, Überwachung und Umsetzung bestehender Schutzbestimmungen sowie Langzeitstudien in Labor und Freiland u.a. zur Erforschung populationsdynamischer Prozesse gehören zu den Projektmaßnahmen. Die Rettung von in Not geratenen Delfinen, die Einrichtung von Schutzgebieten und der Aufbau eines Delfinschutzzentrums auf der Insel Molat in Mitteldalmatien sind weitere wichtige Vorhaben.

Vier Kinder von sinkender Motoryacht abgeborgen

Grundberührung, Wasser im Schiff, Maschinenschaden, ein verlorener Außenbordmotor: 63 Freizeitskipper und ihre Besatzungen mussten am Wochenende vom 25. bis 28. Juni 2010 die Hilfe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)  in Nord- und Ostsee in Anspruch nehmen. Schwerpunktrevier war die westliche Ostsee an der Küste Schleswig-Holsteins. Allein dort kamen die Seenotretter 48 Menschen zu Hilfe. Schwache Brisen aus zunächst nördlichen, später östlichen Richtungen bei zunächst diesigen, später aufklarenden Sichtverhältnissen prägten das Wetter. In der Ostsee vor Gelting drohte eine elf Meter lange Motoryacht zu sinken, nachdem  Wasser in den Rumpf eingedrungen war. Die Besatzung des Seenotrettungsbootes JENS FÜERSCHIPP/Station Gelting brachte leistungsstarke Tauchpumpen zum Einsatz, nachdem sie vier Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren abgeborgen hatte. Die JENS FÜERSCHIPP schleppte die Yacht mit den Eltern an Bord in den Hafen von  Gelting. Über die Ursache des Wassereinbruchs gibt es keine Erkenntnisse. In der Nordsee war der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS/Station Hooksiel in der Nacht zu Montag von 20 Uhr bis kurz nach Mitternacht im Einsatz, um eine Motoryacht aus dem Revier am Hauptschifffahrtsweg nach Hooksiel einzuschleppen. Die Yacht mit vier Mann Besatzung war in Höhe der Schlüsseltonne, ca. 20 Seemeilen (etwa 36 Kilometer) vor Hooksiel, in Seenot geraten und trieb nach Maschinenausfall manövrierunfähig in unmittelbarer Nähe zum „Deutsche-Bucht-Weg“. Die Seenotretter nahmen den Havaristen „auf den Haken“ und schleppten ihn in den Schutzhafen Hooksiel.

DLRG-Ausbildung zum Rettungsschwimmer

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Berlin lädt auch in diesem Jahr 13- bis 16-Jährige in den Sommerferien zu einem Rescue-Camp in Berlin ein. Dieses findet vom 1. bis 8. August im Siegfried John Haus der DLRG direkt an der Scharfen Lanke in Spandau statt. Die Teilnehmer sollten gesund sein und gut schwimmen können, da die Ausbildung zum größten Teil im Freiwasser stattfindet. Die Jugendlichen werden innerhalb einer Woche zu Rettungsschwimmern sowie in Erster Hilfe ausgebildet. Doch auch der Spaß und das Bootfahren werden dabei nicht zu kurz kommen. Die Kosten für die Woche inklusive Übernachtung, Verpflegung und Ausbildungsunterlagen belaufen sich pro Person auf 195 €. Interessierte werden gebeten, sich unter Telefon 030-3620950 anzumelden. Weitere Infos: www.berlin.dlrg.de

Diebstahl einer CROWNLINE 266 CCR am 18. Juni

In Berlin-Köpenick ist am 18. Juni eine CROWNLINE 266 CCR als gestohlen gemeldet worden. Das Boot wurde von seinem Wasserliegeplatz entwendet, es wird jedoch vermutet, dass es auf dem Landweg transportiert wird/wurde. Die Registriernummer am Heck (B-BM 4) ist mittels eines für Kfz üblichen, verchromten Schilderhalters angebracht. Sollte der Schilderhalter entfernt werden, müssten Schraublöcher zu sehen sein. Die angegebene Rumpfnummer ist im Bereich der 4. bis 9. Stelle nicht korrekt, die tatsächlich vorhandene Nummer dürfte um eine Stelle kürzer, aber sehr ähnlich sein. Sollte Ihnen das Motorboot auffallen, wird um schnellstmögliche Information gebeten. Für Hinweise, die zum Wiederauffinden und zur Rückgabe an den Eigentümer führen, haben die Versicherer eine Belohnung von 10 % der geretteten Werte ausgelobt.

Schaufelraddampfer Mainz – Zeitzeugen gesucht

Um die wechselvolle Geschichte des Museumschiffs „Mannheim“ noch besser darzustellen, sucht das Technoseum, Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, Zeitzeugen, die in den 1940er-, 50er- und 60er-Jahren auf dem damals „Mainz“ genannten Schaufelraddampfer mitgefahren sind. Interessant sind Erinnerungen von Fahrgästen, die als Kinder oder Jugendliche aber auch als Erwachsene eine Fahrt mit dem Ausflugsdampfer unternommen haben. Auch werden Kapitäne und Matrosen, Maschinisten, Heizer, Kellner oder Küchenpersonal gesucht. So sollen das Freizeitverhalten sowie die Arbeitsbedingungen der damaligen Zeit rekonstruiert werden. Deshalb sind auch Details wie eine Speisekarte, ein Ticket, ein mitgenommener Bierdeckel oder Fotos von Interesse. Wer seine Geschichte dazu beitragen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0621-4 298 729 oder per E-Mail unter juliana.keppler@technoseum.de melden.

Stichkanal nach Osnabrück gesperrt

Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Minden mitteilt, bleibt der SKO von km 7,24 (Unterer Vorhafen Schleuse Hollage) bis SKO-km 12,69 (Oberer Vorhafen der Schleuse Haste) im Zuge des Kanalausbaus voraussichtlich bis Juli von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gesperrt. Das Befahren des Stichkanals ist nur in Absprache mit dem Schleusenpersonal der Schleuse Hollage gestattet. Die Schleusen Hollage und Haste sind zu folgenden Zeiten besetzt: Montag bis Freitag von 5 bis 13 Uhr sowie von 16 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen herrscht Betriebsruhe. Die Schleuse Hollage ist über Funkkanal 78 oder Telefon 05407-818672180 zu erreichen. Sportboote haben bis zu den Yachthäfen unterhalb der Schleuse Hollage freie Durchfahrt.

Neue Wegebrücke Stolzenhagen frei gegeben

Am 11. Juni 2010 hat das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin die neue Wegebrücke Stolzenhagen fristgerecht an das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde übergeben. Die Brücke Stolzenhagen überführt einen Weg der Gemeinde Lunow-Stolzenhagen über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße bei HOW km 102,27 (östlich von Angermünde). Die im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes stehende Wegebrücke dient zum einen der Unterhaltung der Wasserstraße und der Hochwasserschutzanlagen des Landesumweltamtes, ermöglicht aber auch dem Katastrophenschutz die Zufahrt zum Deich sowie den Landwirten die Zufahrt zu ihren Flächen im Lunow-Stolper Polder. Außerdem wird die Brücke gerne von Radfahrern und Fußgängern als Zufahrt zum Oder-Neiße-Radweg auf dem Deich genutzt. Die alte Stahlfachwerkbrücke wurde 1910 errichtet. Ihr baulicher Zustand war so schlecht, dass ihre Tragfähigkeit im Jahr 2004 auf 3 t Traglast herabgesetzt werden musste. Seitdem war die Brücke für den Nutzfahrzeugverkehr gesperrt. Der dem Verkehr übergebene Ersatzneubau erfolgt lagegleich am Standort der alten Brücke. Die alte Brücke war noch auf Nutzlasten wie „Dampfwalze und dichtes Menschengedränge" bemessen und konnte u. a. deshalb nicht mehr in einen bauaufsichtlich genehmigungsfähigen Zustand versetzt werden. Daher realisierte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes den Neubau nun mit einer modernen Stabbogenbrücke. Diese Brückenkonstruktion ermöglichte auch den weitgehenden Beibehalt der Wegerampen zur Brücke, so dass Eingriffe in Natur und Landschaft sowie in Grundstücke Privater auf ein Minimum reduziert werden konnten. Die Durchfahrtshöhe der alten Brücke genügte bereits den langfristig vorgegebenen Zielen für den Ausbau der Havel-Oder-Wasserstraße zur Wasserstraßenklasse V (5,25 m Brückendurch-fahrtshöhe), so dass kein Ausbau der Brückenanlage erforderlich wurde. Die lichte Weite der Brücke vergrößert sich allerdings auf 52,45 m, da die neuen Widerlager hinter den heute vorhandenen errichtet wurden. Durch die Aufweitung des Gefahrenlichtraumprofils unter der Brücke kann für das neue Bauwerk auch der heute erforderliche Nachweis gegen die Einwirkung einer Schiffsanfahrung geführt werden.  Die neue Wegebrücke verfügt wieder über nur eine Fahrbahn und kann von Fahrzeugen bis 12 t Nutzlast genutzt werden. Für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge können im Einzelfall und auf Antrag höhere Nutzlasten bis zu 25 t zugelassen werden. Die Bauzeit für die neue Wegebrücke lag bei 14 Monten, die Baukosten in Höhe von rd. 1,9 Mio. € wurden durch den Bund finanziert.  

Bootssportverein Vilshofen weiht neuen Sportboothafen ein

Für die Mitglieder des Bootssportvereins Vilshofen wurde ein langersehnter Traum wahr: Nach einer langwierigen Planungs- und Genehmigungsphase konnte jetzt der neue Sportboothafen eingeweiht werden.  Als "Vater des Bootshafens" kann der Vorsitzende des BSV, Fritz Röckl, bezeichnet werden, der mit großer Unterstützung seines Clubs und der Stadt Vilshofen dieses zeitweise schier aussichtslose Projekt entgegen vieler Widerstände umgesetzt hat. Der Sportboothafen verfügt über 40 Liegeplätze, acht Gastliegeplätze sowie 1000 qm Hafengelände. Die Anlage ist mit Strom, Wasser, sanitären Anlagen, einer Absauganlage für Schmutzwasser, einer Slippanlage für Boote und Parkplätzen ausgestattet. Der Club bietet damit auch Tourenskipper einen hervorragenden Anlaufpunkt in Stadtnähe mit moderner Infrastruktur. Die Wasserwacht und Feuerwehr haben einen eigenen Liegeplatz für Rettungsboote erhalten sowie das THW einen Zugang für Rettungseinsätze am oder auf dem Wasser. Mit dem Sportboothafen ist eine Lücke für den Fahrtensport an der Donau geschlossen worden. Der Hafen und sein Umfeld würden von der Bevölkerung gut angenommen. Dies spiegle auch der Zuwachs von 50 neuen Mitgliedern in den letzten zwei Jahren wieder, so Fritz Röckl im Rahmen der Einweihungsfeier. Besonders stolz ist der Verein auf die große Eigenleistung, die der Club mit vereinten Kräften umgesetzt hat. Klaus Weber, Präsident des Bayerischen Motoryachtverbandes, würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Verein, der Stadt und dem Landratsamt. Jedoch ist der bürokratische Aufwand seitens des Genehmigungsvorgangs ein oft unüberwindliches Hindernis für Sportvereine, was Projekte dieser Art oft unmöglich macht. Weitere Infos unter www.bsv-vilshofen.de

Unterstützung für das Great Barrier Reef

Einem der schönsten Taucherreviere der Welt widmet sich die Schweizer Uhrenmanufaktur Oris. Mit der neuen Taucheruhr Oris Great Barrier Reef Limited Edition mit hochwertigem mechanischem Uhrwerk unterstützt Oris den Schutz und Erhalt des größten Korallenriffs dieses Planeten. 30 € jeder verkauften Uhr (UVP: 1400 €) gehen direkt an die Australian Marine Conservation Society (AMCS), die sich für das Weltnaturerbe Great Barrier Reef vor der Küste Australiens einsetzt. Die Begeisterung für das Tauchen findet sich in zahlreichen Designelementen der Uhr wieder: Das blaue Zifferblatt mit Wellenprägung erinnert an die glasklaren Gewässer des Riffs. Als Kontrast sind Indizes und Zeiger in „Dark Orange Superluminova“ gehalten und garantieren eine gute Lesbarkeit selbst bei tiefen Tauchgängen. Als sichtbares Zeichen der Partnerschaft ziert das AMCS-Logo den Gehäuseboden der Uhr, die bis 100 bar/1000 Meter wasserdicht ist. Krone und Heliumventil links am Gehäuse verleihen ihr eine handfeste und professionelle Optik. Präsentiert wird die Uhr in einem eigens entworfenen Collectors Set mit einer Auswahl verschiedener Armbänder. Weitere Infos: www.oris.ch