Archiv Archive - Seite 47 von 159 - Skipper Bootshandel

Mittlere Elbe und Untere Havel: Wasserwandern entdecken

Mittlere Elbe und Untere Havel: Wasserwandern

Ausgehend von der Töplitzer Marina-Ringel, bietet sich für ambitionierte Skipper ein interessanter Rundtörn über Elbe und Havel an, für den man eine Woche Zeit einplanen sollte. Wie fährt es sich auf der Elbe, wie viele Schleusen muss man passieren und wo lohnt es sich, auszusteigen? Wir erkundeten die Flusslandschaft Untere Mittelelbe und Untere Havel mit einer Charteryacht.

Test: Ryds 438 BF

Die zu Saisonbeginn vorgestellte Ryds 438 BF gehört zur Gattung der kleinen offenen Angelboote. Wir erprobten die handliche Modellneuheit in Kombination mit Mercurys führerscheinfreiem Viertakt-Außenborder vom Typ F15 ELPT.

Test: B1 St. Tropez 6

Mit der St. Tropez 6 hat die Firma B1 Yachts aus Werder an der Havel ihre hauseigene Modellreihe um einen sportlich-elegant anmutenden 21-Footer ergänzt. Wie viel St.-Tropez-Feeling in diesem sehenswerten Flitzer steckt, haben wir uns während des SKIPPER-Bootshandel-Tests auf dem Großen Zernsee angesehen.

Test: Four Winns HD 240

Auch hierzulande hat die zur Beneteau-Gruppe gehörende US-amerikanische Bootsmarke Four Winns viele Fans. Gegenwärtig werden 18 verschiedene Modelle in vier Produktlinien angeboten. Wir haben die Four Winns HD 240 OB RS, befeuert von einem Suzuki DF 250 AP, unter die Lupe genommen.

Kaiser 500 Speedster

Gefertigt wird das 5 m lange und 1,95 m schlanke Boot in Holz-Composite-Bauweise mit Epoxydharz. Für den Rumpf kommen heimische Hölzer wie Fichte und Kiefer, für die Bordwände wahlweise Mahagoni oder Carbon-Laminat zum Einsatz. Der Fußboden besteht aus geölter Thermoesche mit schwarzen Epoxydfugen, was edel aussieht und rutschfest ist. Das Unterwasserschiff ist mit einer widerstandsfähigen Epoxy-Graphitbeschichtung versehen, zudem schützt eine Edelstahlleiste den Rumpf vor Beschädigungen. Die Bauweise ergibt ein leichtes, nur rund 520 kg wiegendes Boot, das aber dennoch äußerst robust ist. Für den sportiven Vortrieb sorgt ein Rotax 1503 XHO 4-TEC-Motor mit einem SeaDoo-Jet. Die Dreizylinder-Maschine mit mechanisch getriebenen Kompressor und Ladeluftkühlung generiert aus 1.493 cm3 Hubraum bei 8.000 min-1 eine Leistung von 191,3 kW (260 PS) und wiegt 89 kg. Das verspricht dynamische Fahrleistungen.

Flipper 760 DC

Seit August 2012 sind gleich vier deutsche Importeure in das Vertriebssystem der im ostfinnischen Kuopio ansässigen, für die Erfolgsfabrikate Bella, Aquador und Flipper zuständigen Bella-Werft eingebunden. Es handelt sich um die Firmen Marina Oberweser Bremen, Sportboot- & Industriemotoren Olaf Lingrön aus dem vorpommerschen Barth, das Berliner Familienunternehmen Schütze Bootshandel Köpenick und die Emotion Yachts GmbH & Co. KG aus Neustadt in Holstein, die uns ihr Ausstellungsboot für den Praxistest auf der Ostsee überließ. Zur Flipper-Kollektion des Jahrgangs  2014 gehören dreizehn Sportboote, Daycruiser sowie Weekender in Längen von 5,16 bis 8,52 m. Das 7,58 x 2,54 m messende und damit gerade noch ohne Sondergenehmigung trailerbare Testobjekt gruppiert sich in eine stilistisch eigenständige, vom norwegischen Industrie-Designer Espen Thorup entwickelte Bootsserie ein. Die Flipper 760 DC, die gemeinsam mit den kleineren Schwestermodellen 670 DC und 670 ST im Januar 2012 debütierte, lief inzwischen mehr als 100 Mal vom Band. Die Herstellung des offiziell für sieben Personen zugelassenen GFK-Flitzers erfolgt in einem kombinierten Verfahren aus Handlaminat und Spritzguss, wobei die Materialauswahl einen erstklassigen Eindruck hinterlässt. Die beigeweiß kolorierte Außenhaut des schnittigen 25-Footers präsentiert sich in makellosem Hochglanz-Finish, alle stählernen Beschläge sind sachgerecht dimensioniert. Gelegentlich sehr wichtige Mittelklampen wurden übrigens nicht eingespart, sondern äußerst clever in die Enden der solide verschraubten Niro-Handläufe integriert.

Apreamare 32 Comfort

Keine Frage – Stil, Klasse und Charisma hat dieses Boot. Und repräsentativ ist es auch, denn die in Torre Annunziata bei Neapel angesiedelte Werft gehört zu den angesehensten und traditionsreichsten Yachtbaubetrieben in Italien. Die Historie des Unternehmens, das gegenwärtig von Cataldo Aprea, einem Nachfahren des Gründers Giovanni Aprea geleitet wird, reicht bis ins Jahr 1849 zurück. Um den Bezug zur Neuzeit herzustellen: Von 2001 bis 2010 war Apreamare ein Mitglied der Ferretti-Gruppe, um anschließend wieder in den Besitz der Gründerfamilie zu gelangen. Aktuell gliedert sich die Angebotspalette in die Maestro-Serie mit vier seegängigen Luxusyachten von 51 bis 82 Fuß und die Gozzi-Baureihe, die zwölf klassisch inspirierte Bootsmodelle in Längen von 28 bis 64 Fuß zusammenfasst. Darunter befindet sich die vom langjährigen Chefkonstrukteur Salvatore Pollio entworfene, im Frühling 2009 lancierte und bisher 44 Mal aus der Form gehobene Apreamare 32 Comfort.

Jetten 35 AC

Man muss kein Experte sein um zu erkennen, dass die Linien der Jetten 35 von den größeren Serien-Schwestern 41 und 44 AC abgeleitet sind. Mit ihrer Länge von »nur« 10,50 m und einer Breite von 3,40 m ist die 35 AC wohl deutlich kleiner, die Proportionen stimmen aber durchaus. Einzig die Heckansicht stört ein wenig das ausgewogene Linienspiel. Besonders mit dem komplett montierten Cabrioverdeck wirkt die »Neue« aus Sneek im Verhältnis zur Breite etwas hoch geraten. Aber um ehrlich zu sein, wurde diese Lösung auf Wunsch der Eigner gewählt. Das serienmäßig verbaute Verdeck überspannt die gesamte Breite des Achterdecks. Werftüblich haben Petra und Marcel Jetten auch bei der 35 AC das nur wenige hundert Meter entfernt ansässige Konstruktionsbüro Vripack beauftragt. Die Routiniers benötigten gerade einmal sechs Monate, um das ambitionierte Projekt umzusetzen. Das ist außergewöhnlich schnell, durch die Verwendung von Modulen der Schwesterboote aber leicht erklärbar. Unser Testboot ist auf allen begehbaren Flächen mit dem optional verfügbaren synthetischen Permateek-Belag versehen. In der Standardversion versiegelt die Werft diese Bereiche mit einem rutschhemmend strukturierten Lack. Auf Bug und Achterdeck stehen solide Edelstahlpoller für die Festmacher bereit, mittschiffs übernimmt diese Aufgabe eine Klampe. An allen Anschlagpunkten schützen Klüsen den Lack vor Schäden durch die Leinen. Schutz verspricht auch die kräftige, rundumlaufende Scheuerleiste aus Gummi.

Charterboot Test: Keser Hollandia 1200 C

J a, richtig – mit diesem einfach zu handhabenden Verdränger erkundeten wir im vergangenen Sommer das »Märkische Meer«, wie Theodor Fontane den idyllisch gelegenen Scharmützelsee angesichts dessen beträchtlicher Ausdehnung bezeichnete. Die achtseitige Reisereportage erschien erst kürzlich, und zwar in der Oktober-Ausgabe von SKIPPER. Nun liefern wir Ihnen umfassende Informationen über die »Seepferdchen 5«, die am 12. April