NEWS Archive - Seite 74 von 75 - Skipper Bootshandel

Stichkanal nach Osnabrück gesperrt entdecken

Stichkanal nach Osnabrück gesperrt

Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Minden mitteilt, bleibt der SKO von km 7,24 (Unterer Vorhafen Schleuse Hollage) bis SKO-km 12,69 (Oberer Vorhafen der Schleuse Haste) im Zuge des Kanalausbaus voraussichtlich bis Juli von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gesperrt. Das Befahren des Stichkanals ist nur in Absprache mit dem Schleusenpersonal der Schleuse Hollage gestattet. Die Schleusen Hollage und Haste sind zu folgenden Zeiten besetzt: Montag bis Freitag von 5 bis 13 Uhr sowie von 16 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen herrscht Betriebsruhe. Die Schleuse Hollage ist über Funkkanal 78 oder Telefon 05407-818672180 zu erreichen. Sportboote haben bis zu den Yachthäfen unterhalb der Schleuse Hollage freie Durchfahrt.

Neue Wegebrücke Stolzenhagen frei gegeben

Am 11. Juni 2010 hat das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin die neue Wegebrücke Stolzenhagen fristgerecht an das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde übergeben. Die Brücke Stolzenhagen überführt einen Weg der Gemeinde Lunow-Stolzenhagen über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße bei HOW km 102,27 (östlich von Angermünde). Die im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes stehende Wegebrücke dient zum einen der Unterhaltung der Wasserstraße und der Hochwasserschutzanlagen des Landesumweltamtes, ermöglicht aber auch dem Katastrophenschutz die Zufahrt zum Deich sowie den Landwirten die Zufahrt zu ihren Flächen im Lunow-Stolper Polder. Außerdem wird die Brücke gerne von Radfahrern und Fußgängern als Zufahrt zum Oder-Neiße-Radweg auf dem Deich genutzt. Die alte Stahlfachwerkbrücke wurde 1910 errichtet. Ihr baulicher Zustand war so schlecht, dass ihre Tragfähigkeit im Jahr 2004 auf 3 t Traglast herabgesetzt werden musste. Seitdem war die Brücke für den Nutzfahrzeugverkehr gesperrt. Der dem Verkehr übergebene Ersatzneubau erfolgt lagegleich am Standort der alten Brücke. Die alte Brücke war noch auf Nutzlasten wie „Dampfwalze und dichtes Menschengedränge" bemessen und konnte u. a. deshalb nicht mehr in einen bauaufsichtlich genehmigungsfähigen Zustand versetzt werden. Daher realisierte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes den Neubau nun mit einer modernen Stabbogenbrücke. Diese Brückenkonstruktion ermöglichte auch den weitgehenden Beibehalt der Wegerampen zur Brücke, so dass Eingriffe in Natur und Landschaft sowie in Grundstücke Privater auf ein Minimum reduziert werden konnten. Die Durchfahrtshöhe der alten Brücke genügte bereits den langfristig vorgegebenen Zielen für den Ausbau der Havel-Oder-Wasserstraße zur Wasserstraßenklasse V (5,25 m Brückendurch-fahrtshöhe), so dass kein Ausbau der Brückenanlage erforderlich wurde. Die lichte Weite der Brücke vergrößert sich allerdings auf 52,45 m, da die neuen Widerlager hinter den heute vorhandenen errichtet wurden. Durch die Aufweitung des Gefahrenlichtraumprofils unter der Brücke kann für das neue Bauwerk auch der heute erforderliche Nachweis gegen die Einwirkung einer Schiffsanfahrung geführt werden.  Die neue Wegebrücke verfügt wieder über nur eine Fahrbahn und kann von Fahrzeugen bis 12 t Nutzlast genutzt werden. Für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge können im Einzelfall und auf Antrag höhere Nutzlasten bis zu 25 t zugelassen werden. Die Bauzeit für die neue Wegebrücke lag bei 14 Monten, die Baukosten in Höhe von rd. 1,9 Mio. € wurden durch den Bund finanziert.  

Bootssportverein Vilshofen weiht neuen Sportboothafen ein

Für die Mitglieder des Bootssportvereins Vilshofen wurde ein langersehnter Traum wahr: Nach einer langwierigen Planungs- und Genehmigungsphase konnte jetzt der neue Sportboothafen eingeweiht werden.  Als "Vater des Bootshafens" kann der Vorsitzende des BSV, Fritz Röckl, bezeichnet werden, der mit großer Unterstützung seines Clubs und der Stadt Vilshofen dieses zeitweise schier aussichtslose Projekt entgegen vieler Widerstände umgesetzt hat. Der Sportboothafen verfügt über 40 Liegeplätze, acht Gastliegeplätze sowie 1000 qm Hafengelände. Die Anlage ist mit Strom, Wasser, sanitären Anlagen, einer Absauganlage für Schmutzwasser, einer Slippanlage für Boote und Parkplätzen ausgestattet. Der Club bietet damit auch Tourenskipper einen hervorragenden Anlaufpunkt in Stadtnähe mit moderner Infrastruktur. Die Wasserwacht und Feuerwehr haben einen eigenen Liegeplatz für Rettungsboote erhalten sowie das THW einen Zugang für Rettungseinsätze am oder auf dem Wasser. Mit dem Sportboothafen ist eine Lücke für den Fahrtensport an der Donau geschlossen worden. Der Hafen und sein Umfeld würden von der Bevölkerung gut angenommen. Dies spiegle auch der Zuwachs von 50 neuen Mitgliedern in den letzten zwei Jahren wieder, so Fritz Röckl im Rahmen der Einweihungsfeier. Besonders stolz ist der Verein auf die große Eigenleistung, die der Club mit vereinten Kräften umgesetzt hat. Klaus Weber, Präsident des Bayerischen Motoryachtverbandes, würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Verein, der Stadt und dem Landratsamt. Jedoch ist der bürokratische Aufwand seitens des Genehmigungsvorgangs ein oft unüberwindliches Hindernis für Sportvereine, was Projekte dieser Art oft unmöglich macht. Weitere Infos unter www.bsv-vilshofen.de

Unterstützung für das Great Barrier Reef

Einem der schönsten Taucherreviere der Welt widmet sich die Schweizer Uhrenmanufaktur Oris. Mit der neuen Taucheruhr Oris Great Barrier Reef Limited Edition mit hochwertigem mechanischem Uhrwerk unterstützt Oris den Schutz und Erhalt des größten Korallenriffs dieses Planeten. 30 € jeder verkauften Uhr (UVP: 1400 €) gehen direkt an die Australian Marine Conservation Society (AMCS), die sich für das Weltnaturerbe Great Barrier Reef vor der Küste Australiens einsetzt. Die Begeisterung für das Tauchen findet sich in zahlreichen Designelementen der Uhr wieder: Das blaue Zifferblatt mit Wellenprägung erinnert an die glasklaren Gewässer des Riffs. Als Kontrast sind Indizes und Zeiger in „Dark Orange Superluminova“ gehalten und garantieren eine gute Lesbarkeit selbst bei tiefen Tauchgängen. Als sichtbares Zeichen der Partnerschaft ziert das AMCS-Logo den Gehäuseboden der Uhr, die bis 100 bar/1000 Meter wasserdicht ist. Krone und Heliumventil links am Gehäuse verleihen ihr eine handfeste und professionelle Optik. Präsentiert wird die Uhr in einem eigens entworfenen Collectors Set mit einer Auswahl verschiedener Armbänder. Weitere Infos: www.oris.ch

hanseboot 2010 mit neuem Hallenkonzept

Die Vorbereitungen für die hanseboot 2010 laufen auf vollen Touren. Dabei konzentrieren sich die Veranstalter der 51. Internationalen Bootsausstellung Hamburg, die vom 30. Oktober bis 7. November 2010 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe stattfindet, vor allem auf zwei Bereiche: Zum einen soll die optimierte und schlüssige Hallenbelegung den Besuchern der mehr Bootserlebnis, kurze Laufwege und kompakte Ausstellungsbereiche bieten. Zum anderen schaffen neue Vortragsangebote im Rahmenprogramm fachlichen Mehrwert, und Mitmachaktionen für Groß und Klein sollen noch mehr Lust auf Wassersport  machen. Insgesamt werden an die 1000 Boote und Yachten sowie internationale Neuentwicklungen bei Ausrüstung und Zubehör präsentiert. Boots- und Yachtliebhaber finden in diesem Jahr in den beiden größten Hallen der Hamburg Messe Segel- und Motorboote aus unterschiedlichsten Preis- und Größenklassen. Die Halle A1 ist mit 18 Metern lichter Höhe für Seriensegelyachten und -boote sowie Einzelbauten reserviert. Wer beim Antrieb eher auf PS als auf Wind setzt, ist in der größten Ausstellungshalle B6 richtig. Auf 13000 Quadratmetern reicht hier das Angebot von der imposanten Luxusmotoryacht über mittlere und kleine Motorboote bis hin zu schnellen Schlauchbooten. In der Mitte des Messegeländes und zentral zwischen den Bootshallen gelegen dreht sich in den Hallen B5 und B7 alles um hochwertige Ausrüstung, Qualitätszubehör, Motoren und Elektronik. Skipper finden hier auf insgesamt rund 16500 Quadratmetern alles, was sie für die kommende Saison und für die Pflege, Wartung oder Aufrüstung des eigenen Segel- oder Motorbootes brauchen. Die bewährte Belegung der B-Hallen 1 bis 4 entlang der St. Petersburger Straße bleibt nahezu unverändert. Die Verwirklichung des Traums vom eigenen, individuell geplanten Boot kann in Halle B2 beginnen, wo Werften und Konstrukteure Informationen und fachmännische Beratung bieten. Daneben präsentiert sich der Deutsche Boots- und Schiffbauerverband (DBSV) und weitere Segelyachten regen zum Träumen an. Während Charterunternehmen und Wassersportschulen in Halle B1 über ihr Angebot informieren, bietet die Halle B3 Marinas, maritimen Institutionen und Verbänden eine Plattform. Wie in den Vorjahren wird die Halle B4 am Eingang Ost zum Anziehungspunkt für Liebhaber klassischer Yachten und maritimer Kunst. Unter dem Titel „art maritim“ stellen Fotografen, Maler, bildende Künstler und Galeristen ihre Kreationen rund um Wasser, Weite und Meer vor. Sport, Spaß und neue Mitmachaktionen für Einsteiger und alte Hasen bestimmen das Bild auf dem AGelände unter dem Fernsehturm. Neben der hanseboot arena mit großem Wasserbecken, Windmaschinen und Bühne ziehen auch die Bereiche Sportsegeln sowie Fun- und Trendsport auf die andere Seite des Messegeländes um. In der hanseboot SailZone lernen die Besucher die vielfältige Welt der Skiff- und Jollensegler kennen und können mit Vertretern von rund 25 verschiedenen Klassenvereinigungen sowie Segelclubs ins Gespräch kommen. Trendige Sportarten wie Wind- und Kitesurfen, Wakeboarding, Kanu- und Kajakfahren sowie Tauchen sind durch zahlreiche Hersteller, Händler und Dienstleister auf der hanseboot 2010 vertreten. Mit Schnupperangeboten für Jedermann bringen sie auch Neueinsteiger gekonnt aufs Wasser und stehen mit professioneller Beratung und topaktueller Ausrüstung erfahrenen Enthusiasten mit Rat und Tat zur Seite. Das fachliche Rahmenprogramm der hanseboot bietet in diesem Jahr mehr denn je praxisorientierte und lehrreiche Highlights. International renommierte Experten, weltbekannte Yachtdesigner und Stars der Wassersportszene geben in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen ihr Know-how weiter und stehen für ganz individuelle Fragen zur Verfügung. Etablierte Angebote wie „Bobby Schenks Blauwasserseminar“ und das „Symposium Yachtentwurf und Yachtbau“ des DBSV werden ergänzt um neue Programmpunkte wie die Vortragsreihe „Meet the expert“ mit anwenderbezogenen Beiträgen aus unterschiedlichsten Themengebieten wie Technik, Ausrüstung, Sicherheit und vielem mehr. Führende Wassersportschulen nutzen die hanseboot academy erneut als Plattform und bieten Seglern und Motorbootfahrer während der Veranstaltung die Möglichkeit, sich fachlich weiterzubilden. Mit Finnland begrüßt die hanseboot 2010 ein Partnerland, das zweierlei bietet: Ein Top-Wassersportrevier mit über 1000 Seen und einer beeindruckenden Inselwelt sowie einige der renommiertesten Boots- und Yachtwerften, die sich im Herbst in Hamburg präsentieren. Beim großen hanseboot-Gewinnspiel winkt als Hauptpreis eine einwöchige Yachtcharter-Reise in Finnland (in Kooperation mit Midnight Sun Sailing). Informationen und Teilnahme unter www.hanseboot.de Den neuen Hallenplan zur Ansicht finden Sie hier

RAL 5015 – Kunst am Boot

Der französische Künstler Xavier Veilhan sorgt in seiner Heimat einmal mehr für avantgardistische Furore. In Zusammenarbeit mit der österreichischen Werft Frauscher kreierte er die RAL 5015, wobei der Name Programm ist. Das gesamte Boot mit sämtlichen Beschlägen und sogar der Antrieb nebst Propeller sind in dem namensgebenden Blauton gehalten. Auf Knopfdruck fährt aus dem Bugstauraum eine ebenfalls blau gestaltete Hai-Skulptur aus. Von Mitte Mai bis zum 1. Juni konnte das 6,90 m lange Kunstboot im Pariser Hotel Marcel-Dassault bewundert werden. Bis zum 20. Juli wird es in Monte Carlo im Hotel Hermitage ausgestellt und anschließend versteigert. Das Mindestgebot liegt bei rund 200000 €. Fahren kann man mit der RAL 5015 übrigens auch, doch wer wird sich schon als Kunstbanause outen wollen?

Schleuse Fürstenberg für den Verkehr frei gegeben

Am 6. Juni war es endlich soweit: Der Ersatzneubau der Schleuse Fürstenberg /Havel wurde im Rahmen einer Feier für den Verkehr frei gegeben. Thomas Menzel, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost, Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Robert Philipp (Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel, Max Hiller, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes für Wassersport, sowie Peter Teßmer, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin Brandenburg, durchschnitten das Band. Während der Bauphase vom 14. September 2009 bis 6. Juni 2010 war eine lokale Vollsperrung der Oberen-Havel-Wasserstraße (OHW) notwendig. Die alte Schleuse Fürstenberg wurde im Jahr 1927 errichtet. Mit dem Ziel der Erhöhung der Tauchtiefe für die damals noch auf der OHW verkehrende Güterschifffahrt erfolgte im Jahr 1955 eine Tieferlegung der Schleusensohle. Dabei wurde der Holzpfahlrost, auf dem die Schleuse gegründet ist, im Bereich der Kammer durchtrennt und nachhaltig beschädigt. Bereits im Jahr 1977 mussten daraufhin die beiden Schleusenhäupter ersetzt werden. Bei einer Trockenlegung im Jahr 2004 wurden dann so schwere bauliche Schäden an den Kammerwänden und den Häuptern der Schleuse festgestellt, dass eine plötzliche Außerbetriebnahme der Anlage nicht mehr ausgeschlossen werden konnte. Diese hätte jedoch zu einer lang andauernden Unterbrechung der Oberen-Havel- Wasserstraße in der Ortslage Fürstenberg/Havel geführt und wäre ein Desaster für das aufstrebende Wassertourismusrevier zwischen Berlin und der Müritz. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hatte daher entschieden, die Schleuse Fürstenberg/Havel zeitnah durch einen lagegleichen Neubau zu ersetzen. Damit konnte die für den Neubau erforderliche Sperrung der Wasserstraße planbar in die verkehrsarmen Wintermonate gelegt werden. Um die Sperrzeit so kurz wie möglich zu halten, wurde die Bauplanung auf eine möglichst kurze Bauzeit ausgerichtet. Mehrkosten wurden dabei in Kauf genommen und durch den Bund finanziert. Die Verwendung der Baugrubenspundwände als Kammerwand bewirkte auch, dass die neue, nun 11 m breite Schleusenkammer doppelt so viele Wasserfahrzeuge aufnehmen kann wie die alte Schleuse. Die Schleusungskapazität wird dadurch deutlich erhöht. Gleichzeitig mit dem Schleusenneubau wurden auch die Ufereinfassungen in der oberen Schleusenzufahrt erneuert. Die neue Schleuse wurde mit einer Halbautomatik für den fernüberwachten Selbstbedienungsbetrieb ausgerüstet. Während der verkehrsreichen Sommermonate wird aber auch künftig ein Schleusenwärter eingesetzt, der bei hohem Verkehrsaufkommen den Verkehr regelt und für eine volle Belegung der Schleusenkammer beim Schleusungsvorgang sorgt. Pro Jahr werden an der Schleuse Fürstenberg/Havel bis zu 25000 Wasserfahrzeuge abgefertigt, in den Sommermonaten sind es ca. 6000 pro Monat. Von den 15 Schleusen entlang der Oberen-Havel-Wasserstraße wurden in den letzten Jahren bereits 10 Anlagen modernisiert und auf Halbautomatik umgerüstet. Die Fernüberwachung der Anlagen erfolgt durch das für Betrieb und Unterhaltung zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde, dort in der Überwachungszentrale Zehdenick. Der Bund wird die Modernisierung seiner Schleusen weiter voran treiben. Als nächstes Projekt an der Oberen-Havel-Wasserstraße soll die Schleuse Steinhavel im Fürstenberger Ortsteil Steinförde durch einen Neubau ersetzt werden.

Sicher auf See – neue DGzRS-Broschüre

Wo finde ich den Seewetterbericht? Welche Rettungsweste ist die richtige? Welche Seenotsignalmittel brauche ich an Bord? Diese und viele weitere Fragen klärt „Sicher auf See“, eine 32-seitige Broschüre, die jetzt aktuell von der DGzRS herausgegeben wurde. Kurz und knackig wird das Wesentliche rund um die Sicherheit an Bord für Wassersportler dargelegt, ob zur Auffrischung oder als erste Grundlage für Mitfahrer. Die DGzRS will mit der Broschüre dazu beitragen, dass Wassersportler das Thema „Sicherheit auf See“ als festen Bestandteil ihres Sports wahrnehmen und in handlicher Form alle wichtigen Informationen griffbereit haben. Die Themen „Vor der Abfahrt“, „Sicherheitsausrüstung“, „Beherrschung von Grundkenntnissen“ und „Was tun im Notfall?“ werden übersichtlich und prägnant abgehandelt. Ein kurzes Kapitel zur „Alarmierung der DGzRS“ darf natürlich nicht fehlen. Zahlreiche Links mit weiterführenden Informationen im Internet ergänzen die Texte. So lassen sich schnell die Kollisionsverhütungsregeln oder die Ausrüstungsempfehlungen für Sportboote nach SOLAS (Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See) im Internet finden. Wesentlich unterstützt wurde die Erstellung der Sicherheitsbroschüre durch die Royal National Lifeboat Institution (RNLI ), das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), die Pantaenius GmbH und YPScollection. Das kleine Heft im DIN-A5-Format kann kostenlos bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Werderstr. 2 in 28199 Bremen angefordert werden. Der Bestellung bitte 1,45 € Rückporto und eine gut leserliche Postanschrift beilegen. Weitere Infos: www.dgzrs.de

Yachthäuser am Neuen Delft

Am Ostufer des alten Binnenhafens in Emden entsteht derzeit 500 m vom Zentrum der Innenstadt entfernt der neue maritime Stadtteil „Neuer Delft“ mit Hochseezugang sowie das Immobilienprojekt „Yachthäuser am Neuen Delft“. Die acht Wohneinheiten der Architektenhaussiedlung bieten auf vier Etagen maritimes Wohnen auf höchstem Niveau. Die Räume sind großzügig und lichtdurchflutet mit bodentiefen Fenstern in südwestlicher Ausrichtung und können individuell geplant und gestaltet werden. Die tideunabhängige Wassertiefe vor dem Haus beträgt ca. 3,40 m. So werden für Skipper auf N 53° 21’ 41.91’’, E 7° 12’, 34.12’’ Wohnträume mit eigenem Haus am Wasser, eigenem Bootssteg, eigener Bootsgarage und riesigem Sonnendeck wahr. Auch die Lage ist für Bootseigner sehr interessant: Der Seehafen Emden eröffnet mit der Großen Seeschleuse und der Nesserlander Schleuse die Durchfahrt über den Dollart in die Nordsee, die Niederlande und zu den ostfriesischen Inseln. Gen Süden kommt man über den Dortmund-Ems-Kanal über Münster ins Ruhrgebiet. In östlicher Richtung geht es über den Ems-Jade-Kanal bis nach Wilhelmshaven. Von dort weiter nach Oldenburg und zur Weser. Auch die sonstige maritime Infrastruktur in Emden - seit dem Mittelalter bedeutendes Zentrum der Seeschifffahrt -  lässt kaum Wünsche offen. Hier finden Bootsbesitzer neben modernen Werften mit unterschiedlichen Materialschwerpunkten auch zahlreiche Spezialwerkstätten für Boots- und Motorservice sowie Navigations- und Kommunikationstechnik. Weitere Informationen unter www.yachthäuser.de

Geschäftsbetrieb läuft trotz Insolvenzantrag weiter

Wie berichtet, hat die Drettmann GmbH am 25. Mai 2010 den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingeleitet. Laut der Geschäftsleitung war der Antrag notwendig geworden, weil Sanierungsgespräche mit den Hausbanken nicht hinreichend schnell zu einem positiven Abschluss geführt werden konnten. Trotz des Insolvenzantrages läuft der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weiter. Die Drettmann GmbH ist seit Jahrzehnten einer der größten europäischen Händler für neue und gebrauchte Yachten. Das traditionsreiche Familienunternehmen hat Kunden im In- und Ausland und beschäftigt in Bremen rund 35 Mitarbeiter. Es ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, weil im Zuge der Wirtschaftskrise ein erheblicher Preisverfall für gebrauchte Yachten zu verzeichnen ist. Umsatzrückgänge im mehrstelligen Millionenbereich und erheblicher Wertberichtigungsbedarf beim vorhandenen Bestand an gebrauchten Yachten waren die Folge. Der durch das Amtsgericht Bremen bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Edgar Grönda, Schultze & Braun, ist zuversichtlich, zunächst für die Dauer des Insolvenzantragverfahrens unter Einbeziehung der Gläubiger die Fortführung des laufenden Geschäftsbetriebes ermöglichen zu können. „Das Insolvenzrecht gibt allen Beteiligten einen gesicherten Rahmen zur Erhaltung eines Unternehmens auch in der Krise. Wir werden jetzt die Fortführungs- und Sanierungsansätze prüfen“, so Grönda. Volle Unterstützung und Bereitschaft signalisieren ebenso die Mitarbeiter der Drettmann GmbH, um weiterhin einen uneingeschränkten Geschäftsbetrieb gewährleisten zu können.