Archiv Archive - Seite 142 von 146 - Skipper Bootshandel

Antaris Mare Libre 1050 entdecken

Antaris Mare Libre 1050

Neben den Sloepen hat Antaris auch Kreuzer und seit neuestem auch italienische Gozzos im Lieferprogramm. Gozzos beruhen auf klassischen italienischen Fischerbooten, die für Einsätze unter rauen Bedingungen ausgelegt sind. Die MareLibre 1050 ist ein seetüchtiger Spitzgatter mit einem Unterwasserschiff, das auch in flotter Gleitfahrt beste Eindrücke hinterlässt. Wir fuhren die Mare Libre 1050 als eines der letzten Boote in 2004. Die Umstände waren entsprechend: 30 C, Nebel, Kälte! Vor kurzem bezog Antaris ein neues Betriebsgelände mit großer Produktionshalle und einem Bootshaus in der Nähe von Woudsend (Friesland). Alle Mare Libre werden übrigens in Italien bei MIMI auf Kiel gelegt. MIMI ist ein selbstständig arbeitendes Unternehmen, Antaris bestellt aber solch ein großes Kontingent, das die Niederländer einen großen Einfluss auf die Produktion nehmen können. Antaris ist eine Größe im Boots- und Yachtgeschäft, aber keine klassische Werft. Die GFK-Produktion aller Boote (Sloepen, Kreuzer und Gozzos) wird in entsprechend spezialisierten Werften vorgenommen und dann in unterschiedlichen Ausbaustadien nach Woudsend geliefert, wo das Finish gemäß den hauseigenen Standards erfolgt.

SkY-Dancer 700 WA

Seit dem Spätsommer 2005 bietet das anno 1990 gegründete Unternehmen, das 50 feste Mitarbeiter beschäftigt und im abgelaufenen Geschäftsjahr 170 Bootseinheiten produzierte, eine interessante Neuheit für den motorisierten Wassersportler an. Das besagte Modell, welches aller Vor‧aussicht nach während der im Oktober stattfindenden hanseboot seine Messepremiere erlebt, hört auf den Namen SkY-Dancer 700 WA, wobei die erste Silbe dieser originellen Wortschöpfung mit dem groß geschriebenen Ypsilon aus den Vokabeln „Skipper“ und „Yachts“ zusammengesetzt ist. Konstruiert von Marek Kloska und Marek Wilanowski, wird der komplett handlaminierte Walkarounder wahlweise als Innenbordervariante mit Volvo-D3-Diesel-Power oder, wie von uns gefahren, als Außenborderversion geliefert. Die letztgenannte Ausführung ist für eine Antriebsleistung bis 147 kW (200 PS) ausgelegt, saubere Gleitfahrt soll, so Dirk Kroll vom Wilhelmshavener Alleinimporteur IBK-Boats, schon mit bescheidenen 90 Pferdestärken an der Spiegelplatte möglich sein.

Lauwersmeerkruiser 13.50 FB

Die Boote lassen die Seeverbundenheit der Nordfriesen erkennen: robuste Qualität, gutes Finish und Zuverlässigkeit sind die hervorstechenden Merkmale. Wir haben uns das neue Modell Lauwersmeerkruiser 13.50 FB genauer angeschaut. FB steht hier für Flybridge, aber anders als gewohnt, findet sich der Außensteuerstand nicht auf dem Salondach, sondern auf der Achterkabine. Mit dem Kürzel drückt die Werft das Fehlen eines Innensteuerstandes aus. Das Kasko des Knickspanters wird außer Haus verschweißt, und auch die Versiegelung des Stahlbaues sowie die Endlackierung überlässt man versierten Subunternehmen. Der Innenausbau und die kompletten technischen Installationen werden dann mit der werfteigenen Gründlichkeit auf dem Firmengelände in Westergeest ausgeführt. Der Lauwersmeerkruiser ist eine schön gezeichnete und solide gebaute Yacht. Viel Aufmerksamkeit wurde den Details gewidmet, was man unter anderem an der versenkt angebrachten Navigationsbeleuchtung sehen kann.

Cobalt 323

Cobalt Boats, ansässig in Neodesha im Bundesstaat Kansas, wird nach wie vor als unabhängiges Privatunternehmen geführt. Bis heute befindet sich die Werft im Besitz von Paxton St. Clair, der den Renommierbetrieb anno 1969 aus der Taufe hob. Die aktuelle Produktrange umfasst fünfzehn sehr attraktive Modelle in Längen zwischen 22 und 37 Fuß. Dabei handelt es sich vorwiegend um die speziell in den USA so beliebten Bowrider mit offenem Vordercockpit. Eher auf den Geschmack der anspruchsvollen europäischen Kundschaft zugeschnitten sind die größeren Daycruiser, Weekender und Offshorer, die mit geschlossenem Vordeck und einer Bugkabine aufwarten. Allen Cobalt-Varianten gemeinsam ist das unverwechselbare Layout mit einer ebenso grazilen wie dynamischen Linienführung, die Leute mit Sinn für Ästhetik bereits auf den ersten Blick begeistert. Hinzu kommt die über jeden Zweifel erhabene Materialqualität, die der imageträchtigen Modellfamilie auch im internationalen Vergleich eine Spitzenposition beschert.

Rodman R810

Rodman wird trotz der englisch anmutenden Schreibweise nicht „englisch“ ausgesprochen und hat erst recht nichts mit dem schrillen amerikanischen Basketball-Star zu tun. Vielmehr wurde die einprägsame Wortschöpfung anno 1974 vom Firmengründer Manuel Rodriguez kreiert, der kurzerhand die Anfangsbuchstaben seines Vor- und Zunamens miteinander verband. Heute zählt Rodman Polyships S.A.U., so die vollständige Bezeichnung des in Galizien angesiedelten Vorzeigeunternehmens mit 500 Mitarbeitern, zu den modernsten und technisch leistungsfähigsten Yachtwerften Südeuropas. Interessanterweise ist die Produktion gleichermaßen auf die Werkstoffe Stahl, Aluminium und GFK ausgerichtet. Bisher entstanden mehr als 12 000 Wasserfahrzeuge unterschiedlichster Prägung, darunter hochseetaugliche Fischtrawler, Expeditionsschiffe oder speziell ausgerüstete Patrouillenboote für die spanische Marine, die traditionell zu den wichtigsten Rodman-Kunden gehört. Auf dem Freizeitsektor werden zwei attraktive Produktlinien in Gestalt von luxuriösen Flybridge‧yachten und vielseitig einsetzbaren Sport-Modellen angeboten, zu denen die von uns gefahrene R810 zu rechnen ist.

Uttern D66

Die vor 42 Jahren gegründete Traditionswerft Uttern BÃ¥tar AB, beheimatet in Skelleftehamn, einer dünn besiedelten Ortschaft am Rande des Polarkreises, gehört mittlerweile zur amerikanischen Brunswick-Gruppe. Somit versteht es sich fast von selbst, dass sämtliche Uttern-Versionen generell im Paket mit Mercury- oder Mariner-Outboardern sowie modellspezifisch mit MerCruiser-Einbaumaschinen zur Auslieferung gelangen.

Kelt White Shark 248 SD

Jüngster Spross in der Familie der Weißen Haie ist die White Shark 248 SD. Die wurde zwar schon auf verschiedenen Messen gezeigt, mittlerweile aber in etlichen Punkten überarbeitet und verbessert. Mitte März hatten wir Gelegenheit, die Bau-Nummer 1 der neuen Serie ausgiebig zu erproben. Mit einer Gesamtlänge von 7,43 m ist die White Shark im oberen Drittel der Modellpalette angesiedelt, die bei 5,61 m beginnt und mit dem Flaggschiff 285 mit 8,99 m endet. Allen Haien gemein ist eine äußerst robuste Konstitution, die sich unter anderem im Gewicht niederschlägt. So wiegt die 248 trocken und ohne Motoren rund 1800 kg. Im Testboot addieren sich hierzu noch rund 460 kg für die beiden Suzuki DF150, die Füllmengen für Benzin (380 kg) und Wasser (80 kg) sowie die Sicherheitsausrüstung (80 kg). Somit liegen also 2800 kg am Steg, die sich nach Zustieg der Crew locker auf über 3000 kg erhöhen.

Galeon Galia 600 Cabin

P.P.H.U. Galeon, angesiedelt im Danziger Vorort Straszyn, gilt gemeinhin als führender Bootsbaubetrieb Polens. Das 1982 gegründete und speziell in den letzten Jahren sprunghaft expandierende Privatunternehmen wird vom studierten Nautiker Wieczyslaw Kobylko geleitet, der obendrein als Chefkonstrukteur der meisten Galeon-Entwürfe verantwortlich zeichnet. Die international anerkannte GFK-Schmiede, die über ein modernes, 16 000 m2 großes Produktionsgelände verfügt und mittlerweile 750 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt, kann auf offizielle Verkaufsstützpunkte in fast allen europäischen Ländern verweisen – allein im Bundesgebiet sind elf autorisierte Fachhändler für die Belange des kontinuierlich wachsenden Kundenkreises zuständig.

Ocqueteau 540

Angesiedelt an der rauen Atlantikküste – genauer gesagt auf der Ile d´Oleron, südwestlich von La Rochelle – kann Ocqueteau auf eine enorme Bootsbau-Erfahrung verweisen. Bereits in den frühen 50er-Jahren lieferte man die ersten Angeljollen aus. Die aktuelle Angebotspalette des Unternehmens, das heute etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt, gestaltet sich äußerst vielfältig und reicht vom handlichen Centre Consoler bis zur ausgewachsenen 33-Fuß-Flybridgeyacht. Traditionell nehmen die kompakten Fishing Cruiser der sogenannten „Timonier“-Baureihe einen wichtigen Platz im Ocqueteau-Sortiment ein. Die zweckmäßig gestylten Boote werden in zehn Größenordnungen zwischen 4,94 und 7,75 m produziert.