Archiv Archive - Seite 86 von 159 - Skipper Bootshandel

Jeanneau Merry Fisher 625 entdecken

Jeanneau Merry Fisher 625

Die wohl bekannteste Werft der Grande Nation gilt zurecht als eines der erfahrensten und vielseitigsten europäischen Unternehmen der Branche. In den vergangenen 43 Jahren entstanden mehr als 60000 GFK-Schiffe unterschiedlichster Bauart. Neben diversen regattaerprobten Seglern werden im Motorbootbereich fünf attraktive Produktlinien angeboten. Das aktuelle Firmenrepertoire reicht vom unkomplizierten offenen Gleiter für den Wassersporteinsteiger bin hin zur noblen Prestige 46, einr Flybridgeyacht, die dem anspruchsvollen und vor allem zahlungskräftigen Kunden vorbehalten ist.

Yamarin 6110

Der 6,10 x 2,48 m messende Rauhwassergleiter ist eines von derzeit 16 GFK-Modellen, die der finnische Yamaha-Importeur Kesko Marine unter dem Markennamen Yamarin vertreibt. Die Erfolgsstory des in Vantaa nahe der Hauptstadt  Helsinki ansässigen Unternehmen begann anno 1972, als man über eine werbewirksame Bezeichnung für die in Eigenregie geplante, auf die japanischen Outboarder zugeschnittene Bootsserie sinnierte und auf recht originelle Weise fündig wurde. Bis heute wurden stolze 30000 Yamarin-Einheiten ausgeliefert - in Skandinavien zählt Yamarin zu den populärsten Anbietern im Trailerboot-Segment.   

Lema Force

Die Lema Powerboats Factory, so der vollständige Name der in Almeria beheimateten Bootsschmiede, existiert seit 1973.  Mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von 300 Einheiten hat man sich mittlerweile im Kreise der namhaften liberischen Anbieter etabliert. Das exportorientierte Unternehmen leifert sein aus lediglich vier Varianten bestehendes Programm in alle EU-Staaten und verzeichnet sogar in Russland, der Ukraine und Rumänien eine steigende Nachfrage. Hierzulande kümmern sich der Cuxhavener Händler Stefan Lück und unser Testbootlieferant, die Berliner Firma Schütze Bootshandel Köpenick, als offizielle Importeure um die Belange der Kunden.

Minor 21 WR

Das im Januar im Rahmen der boot offiziell vorgestellte Einstiegsmodell des finnischen Herstellers Sarins Batar ist die kleinste von gegenwärtig zehn Minor-Varianten. Hausdesigner Sven Lundquist orientierte sich bei seinem jüngsten Projekt unverkennbar an den Linien der bewährten Minor 6400, einem wahren Dauerbrenner, der in den vergangenen 21 Jahren genau 260 Mal verkauft werden konnte.

SACS S 640

Die Palette reicht dabei vom 440 GT, einem 4,40 m langem RIB mit Steuerkonsole und achterlicher Sitzbank bis hin zum Top-Modell 42 Hacker, einem luxuriösem Sportboot mit Salon, separater Kabine und Innenbordermotorisierung, das eigentlich auch ohne den Tragschlauch schwimm- und fahrfähig wäre. Wir hatten Gelegenheit, das SACS S 640 in Palmanova auf Mallorca zu fahren. SACS legt Wert auf Eigenfertigung. So wird nicht nur das hochwertige Neopren-Hypalon-Material zugeschnitten, auch die GFK-Arbeiten werden "im Haus" ausgeführt. Dabei handelt es sich um reine Handarbeit. Matten und Harze werden sorgfältig verarbeitet und ein Spantensystem aus Holz einlaminiert. So erreicht man die notwendige Steifigkeit des Rumpfes, der im Falle der S 640  immerhin Außenborder mit max. 110 kW (150 PS) Leistung verkraften muss. Die Schläuche werden dauerhaft mit dem Rumpf verklebt.

Quicksilver 540 CC

Obwohl im Vertrieb eines US-amerikanischen Konzerns, können die in Polen gefertigten Boote ihre französischen Wurzeln nicht gänzlich verbergen. Insbesondere die Serie Pilothouse zeigt unverkennbar ihren Ursprung in den pêche promenade-Booten führender französischer Werften. Beiden Nationen, sowohl den Amerikanern als auch den Franzosen, ist die Vorliebe für den Angelsport zu eigen. Und so ist auch das Modell 540 CC serienmäßig mit zwei Angelrutenhaltern in der aus Teakholz bestehenden, hölzernen Abdeckung des Schandecks im hinteren Cockpit ausgestattet.

Inter 6800 Nor-Line

Inter-Boss und Chef-Designer Aasmund Matthiassen bietet eine ansehnliche Produktpalette an, die sich für den deutschen Markt aus vier küstentauglichen GFK-Modellen mit Längen zwischen 22 und 30 Fuß zusammensetzt. Seit ihrer Gründung vor 13 Jahren konnte die im Arendaler Vorort His ansässige Werft rund 550 Boote verkaufen, drei Viertel davon wurden exportiert. Fertigungstechnisch setzt man auf traditionelle Herstellungsmethoden. Sämtliche Schiffe entstehen als aufwendiges Handlaminat mit eingefügtem Spantengerüst zur Stabilisierung der Rumpfkonstruktion.

Silver Fox DC

Der im westfinnischen Ähtäri beheimatete Bootsbaubetrieb wurde 1990 gegründet, und zwar von ehemaligen Mitarbeitern des Hauptkonkurrenten Fiskars, dem in unmittelbarer Nachbarschaft ansässigen Hersteller der bekannte(re)n Buster-Modelle. In jüngster Zeit konnte Silver vor allem im skandinavischen Raum enorme Absatzsteigerungen vermelden, so dass sich die jährliche Gesamtproduktion inzwischen auf 850 Bootseinheiten beläuft. Wichtigste Exportländer sind Norwegen, Schweden und Deutschland, gute Verkaufserfolge erzielt man neuerdings auch in Russland und im Baltikum.