Archiv Archive - Seite 150 von 153 - Skipper Bootshandel

Aquastar Ocean Star 118 entdecken

Galeon 390 Fly

Der zum Saisonstart 2006 vorgestellte, 11,76 m lange und 3,74 m breite Flybridge-Cruiser wird von mehreren deutschen Regionalhändlern zu identischen Konditionen offeriert. Unser Testschiff, mit dem wir auf dem beschaulichen Müggelsee im Berliner Bezirk Köpenick unterwegs waren, stammt aus dem Fuhrpark der ortsansässigen Bootsagentur Kaschade, die das rasant aufstrebende Fabrikat Galeon unter der Regie von Geschäftsführerin Beate Kaschade bereits im sechsten Jahr anbietet.

Saga 315

Alleinimporteur Klaus Christian Hansen aus dem schleswig-holsteinischen Büdelsdorf wird die 9,43 x 3,25 m messende Saga 315 sowohl auf der hanseboot als auch während der Boot & Fun in Berlin präsentieren. Das einsatzbereit etwa 4200 kg schwere Tourenschiff ist das mit Abstand populärste Modell der aktuellen Saga-Flotte. Typisch für die pieksauber verarbeitete Motoryacht sind das gute Platzangebot, ein zeitloses Layout und die auch im Rauwasser überzeugenden Fahreigenschaften. Bevor wir unseren Rundgang an Bord beginnen, zunächst einige Anmerkungen zum Stichwort „Konstruktion“.

Rinker Captiva 226

Angesiedelt in Syracuse im Bundesstaat Indiana, gehört die hierzulande weniger bekannte Rinker Boat Company zu den wichtigsten Boots- und Yachtbaubetrieben der USA. Bereits im Jahre 1945 gegründet und noch immer als unabhängiges Privatunternehmen geführt, beschäftigt die florierende Großserienwerft etwa 500 Mitarbeiter, die für die Fertigung von mehr als 5000 Bootseinheiten pro Saison zuständig sind. Zu Rinkers aktueller Angebotspalette zählen die in Amerika so populären Open Bows und kompakte Cuddy Cruiser mit kleiner Vorderkabine – hochwertig ausgestattete Motoryachten der so genannten „Fiesta Vee“-Baureihe, die in Längen bis 43 Fuß verfügbar sind, runden die breit gefächerte Produktrange nach oben ab.

Catcruiser 45

Schon auf den ersten Blick sticht die Catcruiser 45 aus der breiten Masse heraus. Die gelungene Mischung von klassischem Backdecker und italienisch geprägter „Open“ hat ihren ganz besonderen Reiz. Als Baumaterial kommt Aluminium in Stärken von acht, sieben und fünf Millimetern zum Einsatz. Der als Rundspanter ausgelegte Halbgleiter verfügt über einen lang durchlaufenden Kiel und erreicht nach Werftangaben eine Höchstfahrt von 25 kn. Die Marschfahrt wird mit 20 Knoten angegeben. Runde, fließende Linien kennzeichnen den Entwurf. Über die große, in den Rumpf integrierte Badeplattform gelangen wir an Bord. An beiden Seiten gewähren Türen aus GFK mit dem markanten Catcruiser-Emblem den Zugang zur rund 25 m2 großen Plicht. Den hinteren Teil nimmt eine komfortable Sitzgruppe für fünf Personen ein. Zwei Stufen führen auf die mit Teak belegten Gangborde. Die elegante Reling beginnt mit kühnem Schwung erst etwa in Höhe des Steuerstandes, doch gibt ein stabiler Griff sicheren Halt. Im Vorschiffsbereich gefallen die massive Holzleiste und der markante Bugbeschlag mit Ankerhalterung. Auch die Poller sind speziell für die Catcruiser entwickelt worden.

Fountaine Pajot Cumberland 44

Eigentlich denkt jeder zunächst an ein Segelboot, wenn der Name der Werft fällt, denn normalerweise steht ein Mast auf den Katamaranen des Anbieters. Doch zunehmend entdecken die Hersteller auch den Markt der Motoryachten. Allerdings ist die Cumberland 44 kein umgebautes Segelboot: Die schwimmenden Raumwunder laufen bei der Werft sogar unter der eigenen Marke Trawler Catamarans. Es handelt sich um völlige Neukonstruktionen. Und auch die Kundschaft merkt langsam, was in diesem Schiffstyp für ein Potential steckt, denn Katamarane sind in Sachen Lebensqualität kaum zu schlagen und gehen durch die schnittigen Doppelrümpfe sehr sparsam mit Treibstoff um. Erhöhte Sicherheit bieten die beiden Auftriebskörper zudem, denn selbst im schlimmsten Fall einer Havarie schwimmt man auf unabhängigen Einheiten. Zudem sind alle lebenswichtigen Systeme wie Motoren, Tanks und elektrische Installationen doppelt vorhanden. Skipper mit dem Bedürfnis nach bester Seetüchtigkeit bei hohem Komfort oder mit Ambitionen zur Langfahrt sowie Familien und Freunde von geräumigen Charteryachten sollten sich diese Schiffe deshalb unbedingt genauer ansehen.

Vivante 42

Aufgrund der daraus resultierenden, reichen Erfahrung kam man auf die Idee, selbst die „ultimative“ Tourenyacht zu bauen. In enger Zusammenarbeit mit dem bekannten Konstruktionsbüro Vripack entwickelte man die Marke Vivante, eine schön gezeichnete Yacht, deren Basisphilosophie recht einfach auf den Punkt zu bringen ist: Praxistauglich in allen Bereichen, wobei der Qualitätsanspruch vor dem Preis steht! Ob dieses Anspruches neugierig geworden, begaben wir uns auf eine ausgedehnte Tour mit der von Vripack liebevoll Mini-Mega-Yacht genannten Vivante 42 auf das Sneekermeer in Friesland.

Silver Hawk 540 DC

Hierzulande werden die optisch auffälligen Leichtmetallschiffchen exklusiv von der Firma MP Blockbau aus dem niedersächsischen Bleckede offeriert. Inhaber Martin Porath (37), der übrigens perfekt finnisch spricht, ist ein ausgewiesener Branchenkenner, der auf jahrelange Kontakte zum Silver-Management verweisen kann. Die florierende Sportbootwerft beschäftigt momentan 78 Mitarbeiter und lieferte in der vergangenen Saison stolze 2300 Einheiten in Längen zwischen 4,07 und 6,50 m aus. Gegenwärtig sind die vielseitig einsetzbaren Silver-Modelle in zwölf Ausführungen erhältlich und auf nahezu allen nordischen Gewässern anzutreffen. Auch der Export boomt – mittlerweile wurden in acht europäischen Ländern, zuletzt in Russland und in den baltischen Staaten, offizielle Vertriebshändler benannt.

ETAP 1100 AC

Wie alle Segelbootmodelle von Etap zeichnet sich auch die äußerlich eher unauffällige Motoryacht 1100 AC durch die Bauweise mit ausgeschäumter Doppelschale aus. Letztere gibt der Konstruktion bei vergleichsweise niedrigem Gewicht nicht nur die nötige Steifigkeit, sondern sorgt auch für eine hervorragende thermische sowie akustische Isolation und macht die Yacht obendrein unsinkbar. An Deck wurde an dem ausgewogenen und in der Serie bewährten Konzept nichts gravierendes verändert. Der seitliche Einstieg auf das recht hochbordige Boot wird durch die in der stabilen Reling integrierten und ausklappbaren Leitersegmente erleichtert. Auch der Weg von der Badeplattform auf das Achterdeck lässt sich dank der drei ins GFK eingeformten, mit Teakholz belegten Tritte leicht und sicher bewerkstelligen. Kräftige, der Bootsgröße angepasste Poller und eine komplette, aus elektrischer Ankerwinsch, 25 m-Kette und 10-kg-Delta-Anker bestehende Ankerinstallation zeigen den praxisbezogenen Anspruch der Yacht. Den erkennt man auch am übersichtlichen, klar gegliederten Steuerstand, der für optional zu ordernde Navigationselektronik ausreichend Platz aufweist.