SeaHelp auf der boot – Informationen zum Zoll in Kroatien 2014

Was muss ich tun, um mit meinem Boot in Kroatien nach dem 1. April 2014 alle gesetzlichen Normen nach dem EU-Beitritt zu erfüllen? Diese Frage beschäftigt offensichtlich mehr Eigner, als zunächst vermutet. Deshalb wird SeaHelp während der boot in Düsseldorf täglich von 10.30 bis 11.30 Uhr Sonderberatungen auf dem SeaHelp-Stand in Halle 11, Stand E 21 durchführen. Außerdem findet täglich von 16 bis 17 Uhr ein Vortrag an gleicher Stelle statt. Im Anschluss daran haben Interessenten die Möglichkeit, individuelle Fragen zur Verzollung zu stellen oder eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Torqeedo – Klassensieger

Es ist seit Jahren die Herausforderung für elektrisch angetriebene Boote: Die »Wye Island Electric Boat Challenge«, die in St. Michaels, Maryland, ausgetragen wird. Auch bei der letzten Veranstaltung haben die Antriebe von Torqeedo vor herrlicher Kulisse in einer der schönsten Naturlandschaften Nordamerikas bewiesen, dass sie nicht zu schlagen sind, wenn es um konstant hohe Geschwindig-keit über längere Strecken geht. Die ersten Plätze in jeder der drei Kate-gorien sind Torqeedo wieder nicht zu nehmen. Insgesamt waren fünf von Torqeedo-Außenbordern angetriebene Boote am Start, die über die Distanz von 20,7 Seemeilen die Konkurrenz mit weitem Abstand hinter sich ließen.

Nachruf 2 – Yacht-Ikone Guy Couach

Guy Couach, Gründer der weltbekannten, seinen Namen tragenden Werft, verstarb im Alter von 88 Jahren. Sein Großvater Albert Couach gründete 1897 ein Werk zur Produktion von Marinemotoren. Guy revolutinierte den Bootsbau durch neue Verfahren unter der Marke Arcoa. 1962 gründete er die Werft Guy Couach in Gujan-Mestras bei Arcachon, die als eine der ersten Composite-Materialien im Schiffsbau einsetzte. 1970 präsentierte man die erste Yacht aus Aramat, einem Kevlar-verwandten Werkstoff. Das bedeutete den endgültigen Durchbruch. Neben Yachten von 20 bis 50 m Länge wurden auch Einsatzfahrzeuge gebaut. Guy Couach führte die Werft und entwarf neue Modelle bis 1986.

Nachruf 1 – Segellegende Rollo Gebhard

Im Alter von 92 Jahren verstarb der berühmte Segler, später aber auch Motorbootfahrer, Rollo Gebhard in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee. Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen. Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete er mit seiner Frau Angelika 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delfine und rief weltweit zahlreiche Delfin- und Meeresschutzprojekte ins Leben.Bis kurz vor seinem Tod war er aktiv und voller Enthusiasmus im Umwelt- und Tierschutz tätig.

DGZRS – Ein Denkmal für die Seenotretter

Ende November wurde die Bremen offiziell unter Denkmalschutz gestellt. Sie wurde 1931 erbaut und nach dem Krieg 1952 umfassend umgebaut, um den gestiegenen Anforderungen an die Rettungsmittel gerecht zu werden. Erstmals wurde mit der Bremen ein Tochterboot getestet. Auch weitere neue Konstruktionsmerkmale wie Walfischdeck, Unsinkbarkeit und die Fähigkeit zum selbsttätigen Wiederaufrichten nach einer Kenterung wurden erstmals auf der Bremen erprobt. Nun ist das Schiff an den Ort zurückgekehrt an dem es erbaut wurde, den Museumshafen Vegesack.

Neubau – Teltow wird Hafenstadt

Die Stadtverordneten stimmten mehrheitlich dem Grundsatzbeschluss zum Bau eines Stadthafens am Teltowkanal zu. Die Kosten für den Bau des Hafens belaufen sich auf circa 6,5 Millionen Euro. Entstehen sollen 39 Liegeplätze. Damit will Teltow seine Altsstadt für Besucher attraktiver machen. Im Umfeld sind Sanitärräume, ein Hafenmeisterbüro und eine Gastronomie mit großer Terrasse geplant. Das Potenzial des Teltow-kanals soll auch für die Entstehung eines Teltower Naherholungs- und Ausflugsziels genutzt werden. Nach der Bewilligung der Planung soll der Baubeginn voraussichtlich Ende 2014 stattfinden.

Cuba Libre

Offene Häfen Kuba gewährt ausländischen Yachten jetzt ein fünfjähriges Aufenthaltsrecht in den Marinas der Karibikinsel. Die Marinas können die Aufenthaltsgenehmigung verlängern. Das Gesetz ist Teil der Bemühungen, den Yachttourismus zu stärken.  Yachties können Angaben zum Bootstyp, Crew und Passagieren vorab übermitteln, um die Einreise zu erleichtern. Die Maßnahme soll den Tourismus und zweitwichtigsten Wirtschaftsfaktor auf Kuba unterstützen. Zudem ist eine Nationale Nautische Kommission geplant.

Yachtagentur Rostock

Neue Basis am Bodden Die Yachtagentur Rostock, die im Oktober ihr dreijähriges Bestehen feiert, hat mit einer neuen Schwimmsteganlage im Stadthafen von Ribnitz-Damgarten eine weitere feste Basis für ihre Charterboote geschaffen. Von hier aus können Skipper zu entspannten Touren in die Boddengewässer von Fischland, Darß und Zingst starten. Wer etwas mehr Zeit hat, kommt sogar bis zu den Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom. Die Zahl der stationierten Boote wächst in der Saison 2014, sodass das maritim-touristische Angebot erweitert werden kann. So werden zum Beispiel geführte Angeltouren in den Saaler Bodden auf Zander & Co. angeboten. Auch für den Tages-Charter stehen gut ausgerüstete Boote zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Yachtagentur am neuen Standort einige freie Liegeplätze, ein individuelles Skippertraining und einen Trailerservice an. Mit dem neuen Tandemtrailer und dem entsprechenden Zugfahrzeug können Bootstransporte bis 3,5 t Gesamtgewicht durchgeführt werden. Damit nicht genug: Auf der Berliner Messe »Boot und Fun« und während der Magdeburger Meeresangeltage (9./10. November 2013) präsentiert die Yachtagentur neue Modelle der erfolgreichen Alu-Sportfischer-Serie »Lundi«.

WSV DÖRVERDEN

Traditionsverein vor dem aus Der Schock in Dörverden sitzt tief: Zum 31.12.2013 wurde auf Weisung des Neubauamtes Helmstedt der Nutzungsvertrag für das Vereinsgelände des WSV Dörverden gekündigt. Der Grund ist der angekündigte Ausbau des Schleusenkanals an der Weser, der auf 15 Meter verbreitert werden soll. Da der Verein statt wie bisher vermutet nicht 13, sondern 36 Meter abgeben soll, muss nun doch alles abgerissen und umgebaut werden. Die Ausmessungsarbeiten haben bereits begonnen; der seit 1975 bestehende Verein steht vor dem Aus. WSV-Vorsitzender Peter Schneider befürchtet, dass Mitglieder den Verein verlassen, da keine Maschinen für den Umbau zur Verfügung stehen. SKIPPER meint: Auch wenn die Verbreiterung notwendig ist: So darf ein Traditionsverein nicht enden und fordert die zuständigen Ämter auf, die erforderliche Hilfe bereit zu stellen.