Auswintern

Wer sein Boot im vergangenen Herbst gründlich abgedampft und gesäubert hat, kann jetzt von einem erheblich geringeren Zeitaufwand ausgehen. Ansonsten gilt es, hartnäckigem Gilb am Wasserpass, unschönen Schlieren, matten Stellen oder kleineren Blessuren in der Gelcoatschicht unverzüglich zu Leibe zu rücken. Dabei sollte man unbedingt auf aggressives Scheuerpulver und kratzende Bürsten verzichten und stattdessen geeignete Reiniger, Rubbings oder GFK-Schleifpasten aus dem Fachhandel verwenden. Zur Versiegelung der Außenhaut kommt eine silikonfreie Politur zum Einsatz, die mit kreisenden Bewegungen aufgetragen und nach vorgeschriebener Einwirkzeit mit fusselfreien Baumwolllappen oder Polierwatte abgestaubt wird. Echten Hochglanz erzielt man mit dem abschließenden Aufbringen von wasser- und schmutzabweisendem Hartwachs. Ein bewuchshemmender Schutzanstrich fürs Unterwasserschiff ist in vielen Revieren unerlässlich. Wer ein kleineres Boot pilotiert, könnte möglicherweise auf konventionelles Antifouling verzichten, das nicht gerade zur Verschönerung eines vielleicht neuwertigen oder gut erhaltenen Rumpfes beiträgt. Seit kurzem verfügbare, geleeartige oder dünnflüssige Präparate bieten sich insbesondere dann an, wenn das Boot periodisch aus dem Wasser genommen werden kann. Andernfalls führt die Ansiedlung von Muscheln, Seepocken oder anderen Kleinstlebewesen vor allem an unbehandelten Gleiterrümpfen sehr schnell zu deutlichen Geschwindigkeitseinbußen.

Den ganzen Praxisbericht lesen Sie in Skipper 03/2007

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