Elbe-Seitenkanal

Eigentlich ist die Idee nicht neu, einen Kanal von Lübeck vorbei an Hamburg und weiter zum Ruhrgebiet zu bauen. Schon vor mehr als 100 Jahren tüftelten Ingenieure an so einer künstlich angelegten Wasserstraße. Im Juni 1976 wurde mit der Einweihung des Elbe-Seitenkanals dieser alte Traum Wirklichkeit. Nur die Streckenführung geändert, ansonsten verbindet er seitdem nicht nur den Mittellandkanal mit der Elbe und dem weiter flussaufwärts bei km 569,23 abzweigenden Elbe-Lübeck-Kanal mit der Ostsee. Über dem vom Mittellandkanal anschließenden Dortmund-Ems-Kanal und Rhein-Herne-Kanal besteht eine direkte Verbindung zum Ruhrgebiet und zum Rhein. Mit einem Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Mark wurde das Wasserbauwerk in rund acht Jahren errichtet. Den ersten Rammschlag für den Baubeginn übernahm am 6. Mai 1968 der damals amtierende Verkehrsminister Georg Leber. Quer durch das nördliche Niedersachsen führt die 115 km lange Trasse vorbei am Allertal und durch die Lüneburger Heide. Sie beginnt bei der Ortschaft Edesbüttel am Mittellandkanal-km 233,65 und mündet auf Höhe Artlenburg in die Elbe bei km 572,94. Ein Hebewerk und eine Doppelschleuse regeln den Höhenunterschied von 61 m. Für die gesamte Passage sollte jede Crew zwei Tage Fahrzeit einplanen, Landgänge nicht eingerechnet.

Den ganzen Törnbericht lesen Sie in Skipper 5/2007

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