BRIG Navigator 520

Flotter Schlauch Die in der Ukraine gefertigten BRIG-Schlauchboote erfreuen sich großer Beliebtheit, was angesichts der guten Qualität und des frischen Designs keineswegs verwundert. Wir testeten die neue BRIG Navigator 520. 

BRIG Eagle E480

Fahrspaß garantiert Schlauchboote mit Feststoffrumpf stehen bekanntlich für pures Fahrvergnügen. Insbesondere dann, wenn reichlich Antriebsleistung vorhanden ist. Auf dem Bodensee erprobten wir eine Eagle E480 in Kombination mit Honda Marines vierzylindrigem BF 90 LRTU.

BRIG Eagle E480

Fahrspaß garantiert Schlauchboote mit Feststoffrumpf stehen bekanntlich für pures Fahrvergnügen. Insbesondere dann, wenn reichlich Antriebsleistung vorhanden ist. Auf dem Bodensee erprobten wir eine Eagle E480 in Kombination mit Honda Marines vierzylindrigem BF 90 LRTU.

Brig Eagle E580

Kompakter Spaßmacher Kräftig motorisierte Schlauchboote mit Feststoff-Rumpf bereiten bekanntlich sehr viel Fahrvergnügen. Während des SKIPPER-Tests auf dem Bodensee soll die BRIG Eagle E580 ihre Talente demonstrieren.

BRIG Eagle 780 H

Das Fabrikat BRIG Inflatable Boats gibt es seit 1991. In den vergangenen 21 Jahren konnte die exportorientierte Werft, die auf Handelspartner rund um den Globus verweisen kann, rund 70 000 Boote absetzen. Angesiedelt in der Universitätsstadt Kharkov im Nordosten der Ukraine, beschäftigt das moderne Unternehmen 120 hochqualifizierte Mitarbeiter. Gegenwärtig werden fast 50 verschiedene BRIG-Varianten in Längen von sieben bis 26 Fuß angeboten. Die Bootsproduktion erfolgt ausschließlich in den eigenen Montagehallen, selbst die Windschutzscheiben der größeren BRIG-Einheiten werden vor Ort gegossen. Für die Tragschläuche verwendet man wahlweise Mirasol-PVC oder das noch strapazierfähigere ORCA-Hypalon, das auch im Falle unseres Testobjektes zum Einsatz kommt und von einem französischen Zulieferer stammt. Die handlaminierten Komposit-Rümpfe sämtlicher RIB-Versionen sind in fast allen RAL-Farben erhältlich, so dass auf Kundenwunsch sogar ein Unikat entstehen könnte.

BRIG Eagle 645

BRIG baut Schlauchboote ab 2,00 m Länge. Hinter der Eagle-Serie verbergen sich die Luxusversionen mit den Top-Produkten der Werft. Die Linie besteht aus Booten in vier Größen, die bei 3,40 m Länge beginnen. Die Eagle 645 löste im Herbst 2006 das Vorgängermodell Eagle 600 ab und ist das größte RIB des Produzenten. Zu beachten ist, dass es zwei Versionen gibt, denn wahlweise können die Schläuche aus PVC (Polyvinylchlorid) mit der Markenbezeichnung Mirasol oder dem als hochwertiger bekannten Elastomär CSM (Chlor-Sulfat-Polyethylen), das vielen sicher unter der DuPont Marke Hypalon bekannter ist, geordert werden. Ansonsten gibt es keine Unterschiede. Beide Versionen besitzen fünf Luftkammern und einen sehr anständig verarbeiteten Fiberglas- V-Rumpf. 450 Kilogramm bringt das geräumige Boot auf die Waage. Dazu kommt der Motor, der bis zu 250 Kilogramm wiegen darf. Eine leicht trailerbare Kombination also. Die BRIG Eagle 645 mit dem Tohatsu MD 115 wurde uns für den Test freundlicherweise vom Fachhändler Bernd Stockmann zur Verfügung gestellt, der mit der Hollenbach GmbH & Co. KG ab 2010 den Vertrieb der BRIG-Boote übernimmt.

Brig Eagle E340

Bei jedem Test bleibt nur wenig Zeit, sich mit dem Boot vertraut zu machen. Da hilft es doch, wenn das Boot den Tester gleich zu Beginn freundlich anlächelt. Mit dem Bugbeschlag und den Positionslichtern hat das kleine Eagle fast etwas von einem freundlichen Froschgesicht. Und so sind wir gespannt, was uns der „Froschkönig“ nach dem bekannten Kuss zu bieten hat. Bei besten Wetterbedingungen geht es aus dem großen modernen Yachthafen Baltic Bay von Laboe auf die Förde. Kaum aus dem Hafen, geben wir Gas. Steil stellt sich die BRIG mit ihrem 22,1 kW (30 PS) starken Dreizylinder-Viertakt-Außenborder von Tohatsu an. Der Skipper muss sich nur kurz aus seinem Sitz erheben und etwas nach vorne trimmen, und schon fliegt der „Adler“ los. Im wellenarmen Bereich vor Schilksee ist es dann leicht, die 30-Knoten-Marke zu knacken. Und auch zu zweit sind mit der Testschiffmotorisierung noch 26,8 Knoten drin. Durch die Sitzposition am Heck tut sich die kleine BRIG Eagle E340 mit einer Person an Bord etwas schwer, in die Gleitlage zu kommen. Es fehlt bei den Testbedingungen mit einem Fahrer zwar nur ein Hauch an Gewicht im Bugbereich, aber trotzdem, es fehlt. Es dürfte schon reichen, einen guten Anker nebst Kette sowie die anderen Habseligkeiten im Bugstauraum zu positionieren. Gespannt sein darf man allerdings, wenn das maximale Motorgewicht von 100 kg an den Spiegel gehängt wird. Ein Abfahren der Drehzahlwerte nebst Schallpegelmessung ist aufgrund des nicht installierten Drehzahlmessers (optional) bei unserem Test nicht möglich. So ergeben sich nur die Werte „Maximal“, „Gleitfahrt“ und „Standgas“. Auch die Überprüfung der richtigen Propellerwahl ist nicht möglich, da wir nicht feststellen können, ob die gewünschte maximale Drehzahl von 6250 Umdrehungen pro Minute erreicht wird.