ADAC Jetboot Cup

»Jede einzelne Runde ist anders«

André Wend und Angelo Mennillo sind vom Jetboot-Fieber infiziert. SKIPPER hat sich mit den beiden deutschen Meistern über die Faszination des Sports und ihre Erfolgsrezepte unterhalten.

Früher war unser Sport populärer«, erinnert sich André Wend im Gespräch mit SKIPPER an seine ersten Schritte in der Jetboot-Rennszene zurück. »Die Rennen wurden zu Anfangszeiten von Fernsehsendern und großen Sponsoren unterstützt, aber mit der Zeit ist das leider immer weiter abgeklungen.« Seit 2003 fährt Wend Rennen, im Vorjahr krönte er sich in der Klasse Runabout Stock zum deutschen Meister. Im 2014 erstmalig ausgetragenen ADAC Jetboot Cup, den SKIPPER als offizieller Medienpartner begleiten wird, zählt er aufgrund seiner aktuellen Erfolge und der langjährigen Erfahrung zu den Favoriten auf den Titel. »Wer mich schlagen will, muss in jedem Fall sehr viel Kondition mitbringen, mir am Heck meines Jetboots hängen und versuchen mir die Stirn zu bieten«, sagt Wend, der aber weiß, dass ihn in dieser Saison stärkere Konkurrenz erwartet als noch im Vorjahr. »Ich gehe davon aus, dass es schwierig wird, denn es haben sich gute Fahrer angemeldet. Letztes Jahr konnte ich eigentlich recht entspannt fahren, doch dieses Jahr wird es enger werden und ich muss wohl noch mehr Gas geben.« Was Wend in den sitzenden Klassen ist, das ist Angelo Mennillo in den stehenden – amtierender Meister und Favorit Nummer eins. Der gebürtige Italiener, der bis zu seinem 17. Lebensjahr direkt am Meer wohnte, lebt für den Jetbootsport. »Ich bin am Wasser aufgewachsen und habe eine ganz andere Verbindung zu dem Sport als andere«, so Mennillo. »Die Freiheit der Natur zu genießen und mit Motorsport im Wasser zu verbinden, das ist ein ganz besonderes Gefühl für mich. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Jetbootfahren denke. Ich habe eine unglaubliche Leidenschaft für den Sport.« Mennillos Freude am Fahren geht sogar so weit, dass sich der mittlerweile im bayrischen Straubing lebende Pilot sogar von Eis und Frost nicht von seinem Hobby abhalten lässt. So fährt er mit Freunden auch im Winter und bei Temperaturen um die null Grad mindestens einmal im Monat aus. »Der Winter ist zwar hart für mich, aber sobald die Sonne ein bisschen scheint, bin ich auf der Donau. Wir schrauben viel an unseren Rennmaschinen herum und müssen daher auch viel testen, da sind uns die Temperaturen dann egal«, so Mennillo.

 

Den ganzen Artikel lesen Sie in SKIPPER 04/2014
Text: Michael Höller

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